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Dax-Anstieg Helikopter-Bens letzte Rally

Notenbank-Chef Ben Bernanke hat die letzte Kursrally seiner Amtszeit gezündet. Das Anfang Dezember angepeilte Korrekturniveau um 9.000 Punkte im Dax  hat  gehalten; der jüngste, schnelle Anstieg signalisiert, dass die Käufer wieder kommen.

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US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hat mit dem letzten öffentlichen Auftritt seiner Amtszeit eine Börsenrakete gezündet. Mit einer Reduktion der monatlichen Wertpapierkäufe um zehn Milliarden Dollar sorge er für eine Überraschung - und neue Rekordstände an der Börse. Quelle: AP

Er hat es schon geschickt gemacht: Seit dem Frühjahr wurden  waren die Börsen von US-Notenbankchef  Ben Bernanke auf ein Zurückfahren der Anleihekäufe durch die Notenbank vorbereitet. Kurz  vor seinem Ausscheiden aus dem Amt des Fed-Präsidenten hat Helikopter-Ben  (der notfalls Geld aus dem Hubschrauber auf die Märkte werfen wollte) tatsächlich den Schalter umgelegt, will die Käufe von Staats- und Hypothekenpapieren um jeweils fünf Milliarden Dollar von 85 Milliarden auf 75 Milliarden monatlich kürzen. Weil viele an der Börse schlimmeres erwartet hatten,  zündete die Jahresendrally.

Wenn nichts Gravierendes mehr passiert, dürfte 2013 mit über 20 Prozent Plus als sehr gutes Jahr in die Börsengeschichte eingehen. Vor allem, wenn man ein Jahr zurückblick, schiebt sich 2013 als ein Jahr  der positiven Überraschungen nach vorne. Denn obwohl vielfach das Ende von Europa, des Euro, der Kapitalmärkte (und mancherorts überhaupt der Welt) prognostiziert wurde, ist die Lage so düster nun auch wieder nicht: Die Wirtschaft in Europa und den USA kommt langsam in Bewegung, sogar in Krisenstaaten wie Portugal oder Irland gibt es Zeichen der Stabilisierung ­ und die Börsen jagen von einem Rekord zum nächsten.

Was Experten für den Kapitalmarkt 2014 erwarten
Jeden Winter veröffentlichen die internationalen Banken ihren Kapitalmarktausblick für das kommende Jahr: Wie entwickeln sich einzelne Währungen, Staatsanleihen, die Inflation, das Wirtschaftswachstum einzelner Länder und Wirtschaftsregionen oder die Leitindizes. Als Rückversicherung geben viele Geldhäuser neben ihren Prognosen aber auch gleich noch mit an, dass natürlich alles ganz anders kommen kann. So gab beispielsweise der Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, Uwe Burkert, zum Abschluss seines Kapitalmarktausblickes zu, dass gleich ein ganzes Bündel möglicher Gefahren die Zuversicht der Investoren ins Wanken bringen und sämtliche Aktienprognosen über den Haufen werfen könnte. So könnte die Angst vor dem Platzen von Preisblasen an den Finanzmärkten für Verunsicherung sorgen. Im Folgenden also die Analystenprognosen - wie immer ohne Gewähr. Quelle: Fotolia
Aktienprognose von SchroedersDie Experten der britischen Vermögensverwaltung Schroeders gehen davon aus, dass europäische Aktien auch 2014 ein starkes Aufwärtspotenzial haben. "Ein verbessertes Ertrags-Momentum dürfte als nächster Impulsgeber für einen Aufschwung bei europäischen Aktien dienen", sagt Rory Bateman, Leiter britische und europäische Aktien bei Schroders. Für ihn ist im kommenden Jahr ein Stockpicking-Ansatz der Schlüssel zum Erfolg, um die Gewinner unter den europäischen Werten zu ermitteln. "Anleger sollten sich nun darauf konzentrieren, zwischen den verschiedenen Grautönen innerhalb des europäischen Marktes zu unterscheiden. Allgemeingültige Anlagestrategien für bestimmte Sektoren oder Ländern sind nämlich nicht mehr angebracht. 2014 wird für den europäischen Aktienmarkt ein Jahr der Einzeltitelauswahl", ist der europäische Aktienexperte überzeugt. Er rät beispielsweise zu Papieren von Unternehmen aus dem Lebensmittel- und Getränkesektor sowie zu Konsumgüterherstellern. Quelle: Screenshot
Schroeders zur Entwicklung bei den BankenMit Blick auf die viel befürchtete Bankenkrise in Europa kann Bateman beruhigen: „Das Risiko einer systemischen Bankenkrise in Europa ist praktisch nicht mehr vorhanden. Die Banken in der Region haben den Fremdkapitalanteil und die Risikopositionen in ihren Bilanzen abgebaut und geben Aktien aus. Der Sektor ist also auf dem richtigen Weg, um die in Basel III festgelegte Kernkapitalquote von zehn Prozent bis Ende 2013 umzusetzen – weit vor der gesetzlich vorgesehenen Frist.“ Außerdem werde die Europäische Zentralbank (EZB) 2014 die Vermögensqualität im Bankensektor prüfen. Und auch wenn einzelne Banken vermutlich zusätzliches Kapital benötigen werden, geht der europäische Aktienexperte davon aus, dass das Vertrauen damit nicht nur wiederhergestellt, sondern auch signalisiert werde, dass die europäischen Banken kein systemisches Risiko mehr darstellen. Während spanische Banken aufgrund von Immobilienkrediten mit Schwierigkeiten zu kämpfen hätten, würden notleidende Kredite auch den italienischen Banken gewisse Unsicherheiten bescheren. Quelle: dpa
DAX-Prognose der TargobankDer Targobank-Chefvolkswirt Otmar Lang blickt optimistisch in das kommende Börsenjahr: „Wir sehen für den DAX ein Rückschlagpotenzial bis 8.300 Indexpunkte, erwarten ihn aber zum Jahresende 2014 bei rund 10.700 Zählern“, sagt er. Obwohl der deutsche Leitindex in den letzten zwei Jahren gut 30 Prozent zugelegt habe, sei er noch nicht überwertet. "Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt in der Nähe der langfristigen Durchschnitte", so Lang. Die große Skepsis der Vergangenheit, die sich in sehr niedrigen Bewertungen niederschlug, sei in hoffnungsvolle Erwartungen umgeschlagen. Quelle: obs
Rohstoffausblick der TargobankBei den Rohstoffmärkten werde sich auch 2014 nicht viel tun, so Lang. Jedenfalls lasse die Aufwärtsbewegung weiter auf sich warten. Quelle: dpa
Targobank zur Inflation und GeldpolitikChefvolkswirt Lang geht davon aus, dass die US-Notenbank FED unter neuer Führung eine Wende in der Geldpolitik einleiten, aber sehr, sehr viel Augenmaß walten lassen wird. "Die Notenbanken werden ihre Geldpolitik nur ändern, wenn die Konjunktur anzieht." Es sei dennoch möglich, dass die FED im Laufe des zweiten Quartals 2014 ihr Anleihen-Ankauf-Programm reduziere. Und weiter: "Je lockerer die europäische Geldpolitik wird, desto fester notiert der Euro." Der Glaube an mögliche Wunderwaffen der EZB und vor allem an den "Magier" Draghi erstaune, solle aber nicht beiseite gewischt werden. "Wir sind skeptisch, ob ein Zurückfahren der lockeren Geldpolitik, womit im ersten Halbjahr 2014 gerechnet werden sollte, in den USA wirklich einen stärkeren Dollar bedingt. Das gilt umso mehr, wenn Europa sich 2014 aus der Rezession befreien kann." Inflation spielt Lang zufolge 2014 keine Rolle. "Es ist sogar möglich, dass sich der Preisauftrieb für den gesamten Euroraum der Null-Linie nähert", prognostiziert er. "Das wird der EZB nicht gefallen." Auch die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in den europäischen Südländern dürfte sie beunruhigen. Quelle: REUTERS
Targobank zur Weltkonjunktur und den Anleihemärkten"Die Weltkonjunktur wird sich in den kommenden sechs Monaten nur langsam erholen", sagt Lang. "Belebungseffekte gehen von den USA aus, aber weiter nur sehr verhalten von den Emerging Markets." So werde die chinesische Wirtschaft erst in der zweiten Hälfte 2014 Fahrt aufnehmen. Europa könne sich zwar aus der Rezession befreien, doch ein konjunktureller Aufwärtstrend werde sich frühestens Mitte 2014 herausbilden. "Deutschland kann mit positiven Wachstumsraten rechnen", glaubt der Experte. An den Rentenmärkten haben "Südeuropäische Anleihen Kurspotenzial, weil es der Politik gelingen sollte, die Euro-Krise weiter einzudämmen", sagt Lang. "Die jüngsten, wenn auch nur marginalen Rating-Verbesserungen für Griechenland und Spanien, sind Vorboten einer Stabilisierung in der Eurokrise." Das Schwerpunktinvestment der Targobank blieben aber dennoch Unternehmensanleihen mit kürzeren Laufzeiten. Quelle: dpa

Diese faktische Gemengelage sollten Börsenanleger erst einmal setzen lassen. Denn 20 Prozent Plus (allein im Dax sind das mehr als 100 Milliarden Euro Buchgewinn!) sind keineswegs eine Selbstverständlichkeit; vor allem, da der Aufwärtstrend eben schon seit März 2009 läuft und damals bei 3.589 Punkten begann. Seitdem sind das zumindest rechnerisch mehr als 150 Prozent Plus.

Gerade weil dieser Trend schon bald fünf Jahre läuft und mehr gebracht hat, als selbst Optimisten zu hoffen wagten, steigt derzeit wieder die Spannung und es machen ­mittlerweile wieder vermehrt Crash-Prognosen die Runde.

Und in der Tat: So einfach nach oben schreiben dürften sich die Trends 2014 nicht. Ausführlich können Sie in der Jahresschluss-Ausgabe der Wirtschaftswoche lesen, an welche Grenzen des Wachstums das Börsenumfeld allgemein stößt und welche Chancen die 30 Dax-Aktien bieten. Wir haben jeden Dax-Wert unter die Lupe genommen. Zu den Kaufkandidaten zählen Daimler, Münchener Rück und SAP.

Die Liquidität dürfte zwar großzügig bleiben, weitere Spritzen allerdings (vielleicht von der EZB) sollten nur noch in kleinen Dosen verteilt werden – also die großen Phantasie für noch mehr Geld ist dahin. Ob andererseits gleich die Angst vor einem geldpolitischen Rollback realistisch ist, bleibt abzuwarten. Die nur langsame Erholung des amerikanischen Arbeitsmarkts und die zum Teil zähe Entwicklung in den europäischen Krisenstaaten sprechen eher dafür, dass es keine schnelle Zinswende am kurzen Ende gibt. Und am langen Ende könnte zwar der zuletzt eingeleitete Zinsanstieg weitergehen, eine scharfe Aufwärtsbewegung ist aber ohne Segen der Notenbanken wenig wahrscheinlich.

Das Gewinnwachstum der Unternehmen setzt sich nach den bisher vorliegenden weichen Prognosen und harten Auftragseingänge fort. Es dürfte nicht zweistellig ausfallen, aber ein Zuwachs im hohen einstelligen Bereich ist realistisch.

Aufwärtsentwicklung nicht in Gefahr

Die zehn Horrorprognosen für 2014
1. EU-weite Einführung von Vermögensteuer läutet Rückkehr zu einer Wirtschaft im Sowjetstil einDeflation und mangelndes Wachstum versetzen die EU-Kommission in Panik, vermutet die Saxobank. Eine Vermögensteuer für Ersparnisse von über 100.000 Euro bzw. US-Dollar soll helfen. Dies soll Ungleichheit abbauen und Mittel für einen „Krisenpuffer" schaffen. Laut Saxobank wäre das der letzte Schritt in Richtung eines totalitären europäischen Staates und der Tiefpunkt für individuelle und Vermögensrechte. Dann hieße es: „Hard Assets" wie beispielsweise Immobilien kaufen und Finanzanlagen verkaufen. Quelle: Saxobank Quelle: dpa
2. Anti-europäische Allianz wird stärkste Fraktion im Europäischen ParlamentAus den Wahlen zum Europaparlament im Mai geht eine transnationale anti-europäische Allianz als stärkste Kraft und größte Fraktion im EU-Parlament hervor. Ein EU-skeptischer Präsidenten wird vom Parlament ernannt. Zugleich gelingt es den europäischen Staats- und Regierungschefs nicht, sich auf einen Präsidenten der Europäischen Kommission zu einigen. Damit verfällt Europa wieder in politisches und wirtschaftliches Chaos. Quelle: dapd
3. Die "Fat Five" des Technologiesektors erwachen 2014 mit einem üblen KaterWährend die Aktien des amerikanischen IT-Sektors derzeit um rund 15 Prozent unter der aktuellen Bewertung des S&P 500 notieren, wird eine Handvoll von Technologieaktien mit einem massiven Aufschlag von ca. 700 Prozent über der Marktbewertung gehandelt. Diese „Fat Five" - Amazon, Netflix, Twitter, Pandora Media und Yelp - stellen sozusagen eine neue Blase innerhalb der alten Blase dar. Zu verdanken ist das dem Run von Anlegern auf seltene Wachstumstitel im Nachgang zur Finanzkrise. Quelle: dpa
4. Nachdem der Dollar auf unter 80 JPY fällt, bucht Bank of Japan Staatstitel aus2014 erlahmt der globale Aufschwung. Die Kurse riskanter Assets purzeln, und Investoren sehen sich gezwungen, Yen zu kaufen. In der Folge fällt der USD/JPY-Wechselkurs unter 80. Daher greift die Bank of Japan zu einer verzweifelten Maßnahme und bucht ihre gesamten Staatstitelbestände aus ihrer Bilanz aus. Das ist ein ebenso simpler, wie unerprobter buchhalterischer Trick, der dem Land nervenaufreibende Ungewissheit und ein potenzielles Desaster mit ungeahnten Nebenwirkungen beschert. Quelle: dpa
5. US-Deflation: Bald auch in Ihrer Nähe!Zwar mögen einige Indikatoren darauf hindeuten, dass die US-Wirtschaft sich erholt hat, doch der Häusermarkt bleibt schwach und die Löhne stagnieren. Für Januar steht im Kongress der zweite Akt der Tragikomödie „Wie man die US-Wirtschaft am besten sabotiert" auf dem Programm. Die Leidtragenden sind Investitionen, Beschäftigung und Zuversicht der Verbraucher. Im Ergebnis würde die Inflation sinken, und Deflation stände wieder ganz oben auf der Tagesordnung des Offenmarktausschusses der Fed. Quelle: dpa
6. Quantitative Lockerung erfasst sogar HypothekenanleihenDurch die quantitative Lockerung in den USA sind die Zinskosten gesunken und die Preise für riskante Assets in die Höhe geschnellt. Dadurch ist der trügerische Eindruck entstanden, die Wirtschaft erhole sich. Es gibt immer noch massive Probleme, vor allem am Häusermarkt, der künstlich gestützt wird. Daher wird der Offenmarktausschuss der Fed die dritte Runde seiner quantitativen Lockerung 2014 auf den Hypothekenanleihemarkt ausweiten. Anstatt mit dem Tapering zu beginnen, wird die Fed ihr nunmehr völlig auf Mortgage Bonds ausgerichtetes Ankaufprogramm auf ein Volumen von über 100 Milliarden US-Dollar pro Monat hochschrauben. Quelle: dpa
7. Brent Crude fällt infolge von Ölschwemme auf 80 Dollar/BarrelDurch die zunehmende Ölförderung mit neuen Methoden und dem wachsenden Fördervolumen Saudi-Arabiens entsteht ein Überangebot am Markt. Erstmals seit vielen Jahren bauen Hedgefonds umfassende Short-Positionen auf. Im Ergebnis fällt der Preis für Brent Crude auf 80 Dollar pro Barrel. Sobald die Ölproduzenten ihren Output jedoch drosseln, wird der Ölpreis wieder in die Höhe schnellen. Letztlich wird die Branche realisieren müssen, dass hohe Preise durchaus nicht selbstverständlich sind. Quelle: dpa

Besonders scheiden sich die Geister bei der Bewertung. Während die Pessimisten selbst gemessen an aktuellen, also praktisch schon eingefahrenen 2013er-Gewinnen, die Aktienmärkte als hoffnungslos überhitzt ansehen, wird hier (siehe dazu das „Märchen von der Aktienblase“) die These von der mittleren Bewertung vertreten:  Die weltweiten Aktienmärkte sind derzeit weder billig noch teuer, sondern pendeln um ihre langfristige Durchschnittsbewertung. Damit ist, wohlgemerkt, nicht gesagt, dass der Kursanstieg einfach weitergeht: Damit kann es sogar zu Rückschlägen im Dax bis 7.500 Punkte kommen, ohne dass der fundamentale Rahmen verletzt wird.

Entscheidender Auslöse für eine solche Korrektur könnten die Notenbanken werden. Denn selbst wenn sie (wie hier erwartet wird) ihre Lockerungen 2014 nur leicht zurücknehmen, dürfte das an den Börsen als grundlegende Kehrwende hin zu höheren Zinsen interpretiert werden. Nach mehr als 30 Jahren Zinsrückgang wäre das auch kein Wunder. Damit könnte es am Anleihemarkt zu einer dynamischen Bewegung kommen, die wiederum den neuen Trend verstärkt. Und da Börsianerherzen ohnehin meist ein paar Takte schneller schlagen, kann man sich die südwärts geneigten Angstkurven in den Charts gut ausmalen.

Selbst wenn man nur von einer leichten Straffung der Geldpolitik ausgeht, wird es für die Börsen 2014 das zentrale Problem sein, diese Zinsängste der Anleger zu verarbeiten.

Bisher folgten schon auf leicht straffere Andeutungen der Notenbanken an den Börsen scharfe Einbrüche. Dass sich an diesem Verstärkungsmechanismus etwas ändert, dafür gibt es wenig Anzeichen.

Spielraum für deutliche Schwankungen ist vorhanden. Der seit Ende 2011 bestehende Aufwärtstrend im Dax verläuft aktuell etwa bei 8.600 und wird Ende 2014 rund 10500 Punkte erreichen. Ob der Dax im dritten Jahr seines steilen Anstiegs noch bis dahin Power hat, ist fraglich. Zudem ist der Trend mittlerweile (ähnlich wie der von Frühjahr 2009 bis Herbst 2011) älter als zweieinhalb Jahre; die Gefahr einer größeren Korrektur (vielleicht wie Herbst 2011) wächst damit.

Der nächste Trend, der seit Frühjahr 2009, verläuft derzeit bei 7.000 Punkten und wird bis Ende 2014 knapp 8.000 erreichen. Ihn könnte man als den Comeback-Trend nach dem Finanzkrisen-Crash bezeichnen. Er sollte im oben beschriebenen Szenario, das eben genau von der Erholung nach dem 2008/09 ausgeht, auch halten. Die Untergrenze für laufende Korrekturen im neuen Jahr läge damit zwischen 7.000 und 8.000 Punkten.  Wobei es gut wäre, wenn der Dax schon die 8.000er Zone verteidigt, denn schließlich begann er mit deren Überwindung Mitte dieses Jahres seinen Ausflug ins charttechnische Neuland.

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Fazit: Die Abwärtsbewegung in der ersten Dezemberhälfte ist im großen Bild nichts weiter als eine kleine Korrektur in der intakten Aufwärtsbewegung und keine Abwärtswende. Selbst wenn es in den nächsten Tagen noch bis 8.800 zurückgehen würde, wäre die grundlegende Aufwärtsentwicklung im Dax nicht in Gefahr. Je weiter der Dax allerdings oberhalb der 8.800 nach oben dreht und je mehr Aufwärtsdynamik er dabei entwickelt, desto besser sind auch die weiteren kurzfristigen Aussichten. Bis Jahresende hieße das, dass sich der Dax zwischen 9.000 und 9.200 hält und noch einen Anlauf auf das bisherige Hoch startet. Und gerade weil es im Dezember schon eine kurze Korrektur gegeben hat, der Markt also schon bereinigt ist, könnte er dann im Januar sogar wieder ein neues Hoch erreichen.

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