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Dax-Ausblick Alle Augen auf der Daimler-Aktie

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Mit der auslaufenden Bilanzsaison geht ein Kurstreiber verloren

Die Nervosität vor der Wahl spiegelt sich inzwischen auch in den Kursen für sogenannte Credit Default Swaps wider: Die Kosten zur Absicherung eines Pakets italienischer Anleihen im Volumen von zehn Millionen Euro verteuerte sich um am Freitag 1000 auf 105.000 Euro, teilte der Branchendienst Markit mit.

Am Aktienmarkt kamen die Notierungen auf Wochensicht kaum vom Fleck. Der Dax verharrte unter dem Strich bei knapp 12.500 Punkten. Seit Monatsbeginn hat das hierzulande meistbeachtete Börsenbarometer 5,5 Prozent an Wert eingebüßt.

Bei den Einzelwerten standen Ende vergangener Woche europaweit vor allem zahlreichen Unternehmen im Fokus, die Geschäftszahlen vorgelegt hatten. Die Folge: Telekomwerte bildeten den stärksten Teilindex des marktbreiten Stoxx Europe 600, angeführt von Anteilsscheinen der BT Group und der Deutsche Telekom, die positiv aufgenommene Ergebnisse vorgelegt hatten.

Automobilwerte entwickelten sich derweil schwächer als der Gesamtmarkt. Hier belastete der Ausblick des französischen Autozulieferers Valeo, der von Analysten als enttäuschend bezeichnet wurde. Auch der Dax-Konzern Volkswagen konnte die Anleger mit den Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr nicht überzeugen.

In der kommenden Handelswoche neigt sich die Bilanzwelle im Ausland dem Ende zu, in Deutschland legen noch einige bedeutende Konzerne ihre Geschäftsdaten offen. Dazu zählen etwa Fresenius, Fresenius Medical Care und BASF, die ihre Zahlenwerke am Dienstag präsentieren. Bayer, Salzgitter und die Aareal Bank folgen am Mittwoch. Am Donnerstag berichten unter anderem Beiersdorf, Rheinmetall und Zalando über ihre jüngsten Ergebnisse.

Mit Material von Reuters

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