Dax-Prognose Das erwarten die Banken für die nächsten Monate

Geht es nach den Analysten der öffentlichen Banken, fällt die Jahresendrally in diesem Jahr flach. Womit die Experten von Bayern LB, Helaba, DekaBank, LBBW und NORD/LB für den Aktienmarkt der kommenden Monate konkret rechnen.

Der Dax pendelt um die 7000-Punkte-Marke. Daran wird sich nach Ansicht der Analysten des VÖB bis Dezember nicht viel ändern. Quelle: REUTERS

Der Aufwärtstrend, den der deutsche Aktienmarkt in den vergangenen Wochen gezeigt hat, wird sich deutlich abschwächen. Damit rechnen die Chefanalysten der öffentlichen Banken. Die europäische Staatsschuldenkrise, die konjunkturelle Schwäche im Euroraum, die gedämpfte Weltkonjunktur und deren negative Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne würden wieder zunehmend zu Belastungsfaktoren für die Aktienkurse werden, so der Konsens von Dr. Jürgen Pfister (BayernLB), Dr. Ulrich Kater (DekaBank), Markus Reinwand (Helaba), Dr. Peter Merk (LBBW) und Torsten Windels (Norddeutsche Landesbank (NORD/LB)) bei der Pressekonferenz zur halbjährlichen Aktienmarktprognose des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB).

NORD/LB ist der größte Pessimist

Für Dezember rechnen die VÖB-Experten im Durchschnitt mit einem Dax-Stand von 6920 Punkten; das wäre gut ein Prozent unter dem aktuellen Niveau von Deutschlands wichtigstem Aktienindex. Der größte Optimist ist dabei die Helaba, sie geht von einem Stand von 7200 Zählern aus. Am pessimistischsten gibt sich die NORD/LB, ihre Prognose beläuft sich auf 6600 Punkte.

Die Dax-Prognosen der VÖB-Banken

Auch für die kommenden zwölf Monate sind die VÖB-Analysten eher verhalten, im Durchschnitt gehen sie für September 2013 von einem Dax-Stand von 7430 Punkten aus - das entspräche einem Zuwachs von gerade einmal sechs Prozent. Am optimistischsten gibt sich die LBBW (7.750), der größte Pessimist ist erneut die NORD/LB (7100).

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Von der Skepsis der Analysten ist nicht nur der Dax betroffen. Dem EuroSTOXX 50, dem Index der 50 größten Unternehmen der Eurozone, trauen die Analysten sogar noch weniger zu. Für die kommenden drei Monate gehen sie gegenüber dem aktuellen Niveau von einem Minus von 2,4 Prozent aus.

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