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Delisting Siemens geht von Londoner und Schweizer Börse

Siemens beendet seine Börsennotierungen an der Londoner und der Schweizer Börse. Das Handelsvolumen der Siemens-Aktien ist an beiden Börsen allerdings vergleichsweise gering.

Welche Konzerne sich von der Börse verabschieden
Deutsche Strabag: Die AG verlässt die Börse Düsseldorf, muss dann aber nach deren Regeln ein Jahr in Frankfurt notiert bleiben. Quelle: Presse
Marseille Kliniken: Der Vorstand nimmt die Aktie von der Börse, weil der öffentliche Handel angeblich keinen Sinn mehr mache. Quelle: Presse
Schuler: Der Maschinenbauer verabschiedet sich von der Börse – prompt verkaufen Fonds an Großaktionär Andritz. Quelle: Presse
Magix: Das profitable Softwarehaus mit 31 Prozent Streubesitz ist kein typischer Delisting-Kandidat. Fonds sind geschockt. Quelle: Presse
Swarco Traffic Holding: Der Streubesitz des Verkehrssystemanbieters lag zuletzt bei zehn Prozent. Im November soll die Aktie von der Börse. Quelle: Presse

Der Elektrokonzern Siemens zieht sich nach der Wall Street nun auch von der Londoner sowie der Schweizer Börse zurück. Der Handel mit Siemens-Aktien werde heute in erster Linie in Deutschland und über außerbörsliche elektronische Handelsplattformen abgewickelt, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Außerdem sei das Handelsvolumen der Siemens-Aktien in London und an der Schweizer Börse vergleichsweise gering.

Erst im Mai hatte sich Siemens von der Börse in New York zurückgezogen. 2013 habe es an der LSE im Durchschnitt deutlich unter drei Prozent und an der SIX deutlich unter einem Prozent des weltweiten Handelsvolumens gelegen. Das Delisting von der LSE wird voraussichtlich Anfang Oktober 2014 wirksam, während der Rückzug von der SIX frühestens im Januar 2015 wirksam werde.

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Siemens-Finanzvorstand Ralf P. Thomas sprach von einem „konsequenten Schritt“, der dem veränderten Verhalten der Investoren Rechnung trage. Das sogenannte Delisting von der Londoner Börse werde voraussichtlich Anfang Oktober 2014 wirksam, das Delisting von der Schweizer Börse frühestens im Januar 2015. Der Handel mit Siemens-Aktien wird dem Konzern zufolge heutzutage in erster Linie in Deutschland und über außerbörsliche elektronische Handelsplattformen (OTC) abgewickelt.

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