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Deutsche-Bank-Chef Ackermann sieht kein Ende der Marktturbulenzen

Die Unsicherheit an den Märkten sei die neue Normalität im Finanzsystem, sagt Josef Ackermann. Es werde Jahre dauern, bis sich neue Rahmenbedingungen durchsetzen.

Josef Ackermann, spricht auf der Euro Finance Week in Frankfurt. Quelle: dapd

FrankfurtDeutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erwartet kein schnelles Ende der Unruhe an den Finanzmärkten. „Wir müssen uns auf eine längere Phase der Unsicherheit und Volatilität einstellen“, sagte der Schweizer am Freitag auf einer Finanzkonferenz in Frankfurt. Das sei offenkundig die neue Normalität. Es werde Jahre dauern, bis sich das Finanzsystem an die neuen Rahmenbedingungen angepasst habe.

Die Euro-Schuldenkrise treibt seit Monaten die Anleihe-Renditen einiger Krisenstaaten wie Italien und Spanien in die Höhe. Europäische Staatsanleihen gelten aus Sicht vieler Investoren nicht mehr als sicherer Anlagehafen.

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