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Deutsche Börse Anleger bleiben vorsichtig

Die Zugeständnisse der Fusionspartner Deutsche Börse und Nyse Euronext an die EU-Kommission haben die Aktien des Frankfurter Börsenbetreibers am Freitag ins Minus gedrückt.

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Die Anzeigetafel des Deutschen Aktienindex DAX. Quelle: dapd

Frankfurt Die Papiere fielen in den ersten Minuten um bis zu 2,2 Prozent und waren damit größter Dax -Verlierer. Innerhalb der ersten Handelsstunde verringerten sich die Verluste aber wieder, sie notierten zuletzt noch 0,2 Prozent schwächer bei 41,30 Euro.

Um ihre umstrittene Fusion zu retten, wollen sich beide Partner im Segment Derivate auf europäische Einzelaktien von den sich überschneidenden Teilen ihres jeweiligen Geschäfts trennen. Zudem sind sie bereit, Konkurrenten wie der Londoner LSE Zugang zu ihrer Clearing-Sparte zu verschaffen. „Im ersten Moment habe ich gedacht: was machen sie da nur?“, sagte Christian Muschick, Analyst bei Sylvia Quandt Research. „Letztlich dürfte das aber ein guter Weg sein, um die EU-Kommission zufriedenzustellen, ohne zu viel aufzugeben.“

Den Wettbewerbshütern in Brüssel ist die beherrschende Position der beiden Unternehmen ein Dorn im Auge. Die Zustimmung der EU gilt als größte Hürde auf dem Weg zu der neun Milliarden Dollar (rund 6,7 Millionen Euro) schweren transatlantischen Börsenfusion.

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