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Deutsche-Börse-Tochter Leipziger Energiebörse EEX sieht kein Ende des Wachstums

Die Tochter der Deutschen Börse schaut sehr optimistisch in die Zukunft – und will sowohl Auslandsexpansion und Übernahmen vorantreiben.

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Die Leipziger Energiebörse erwirtschaftete 2018 einen hohen Überschuss. Quelle: dpa

Frankfurt Die Leipziger Energiebörse EEX rechnet auch nach dem Rekordjahr 2018 mit einem hohen Wachstumstempo. „Wir gehen nicht davon aus, dass das schon der Höhepunkt war“, sagte EEX-Chef Peter Reitz der „Börsen-Zeitung“. Die Entwicklung der ersten Monate dieses Jahres lasse die Tochter der Deutschen Börse sehr optimistisch in die Zukunft blicken.

Ein zunehmender Teil des außerbörslichen Handels mit Strom und Gas wandere auf die Plattformen der EEX, sagte Reitz. 2018 erwirtschaftete die EEX bei einem Umsatz von 268 Millionen Euro einen Überschuss von 67 Millionen Euro.

Die Auslandsexpansion will die EEX weiter vorantreiben. „Wir schauen uns gerade den japanischen Strommarkt an“, sagte Reitz. In der ersten Jahreshälfte 2020 wolle das Unternehmen mit einem Clearingangebot für den japanischen Strommarkt starten. Auch nach Übernahmen schaue sich die Energiebörse weiter um. „Es gibt im Moment keine konkreten Namen, die ich nennen kann, aber Akquisitionen waren stets ein Wachstumstreiber für die EEX-Gruppe, und das wird auch so bleiben.“

Mehr: Nach einer aktuellen Studie der Deka-Bank finden 71 Prozent der Wertpapierbesitzer die aktive Treuhänderrolle von Fondsgesellschaften wichtig.

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