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Devisen BOE treibt Pfund auf Zwei-Wochen-Hoch

Die Bank of England hebt die Zinsen nicht an und lässt sie auf dem niedrigsten Niveau ihrer Geschichte. Weil die Entscheidung der Notenbanker aber nicht einstimmig fiel, treibt das Spekulationen um eine baldige Erhöhung.

Spekulationen um eine nahende Erhöhung treiben das britische Pfund. Quelle: dpa

Ein überraschend ausgefallenes Abstimmungsergebnis bei der Zinsentscheidung der britischen Zentralbank hat Pfund und Anleiherenditen am Donnerstag angetrieben. Die britische Währung kletterte um 0,6 Prozent auf ein Zwei-Wochenhoch von 1,2361 Dollar. Am Anleihemarkt zogen die Renditen der zehnjährigen Bonds um drei Basispunkte auf 1,24 Prozent an.

Vor den anstehenden Scheidungsgesprächen mit der EU blieben in Großbritannien die Zinsen zwar auf ihrem historischen Tief. Allerdings fiel die Entscheidung der Bank of England (BoE) erstmals seit Juli 2016 nicht mehr einstimmig: Die Währungshüterin Kristin Forbes stimmte überraschend für eine Erhöhung. „Die Sitzungsprotokolle zeichnen zudem ein Bild eines Gremiums, das einer Zinserhöhung ein wenig näher steht, als der Markt gedacht hat“, kommentierte Neil Wilson von ETX Capital.

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