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Devisen Euro weiter unter Marke von 1,10 US-Dollar

Die stockenden Regierungsverhandlungen in Italien belasten den Euro. Am Montag schauen die Anleger auf Konjunkturdaten aus der Euro-Zone.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa

Der Euro hat am Montag zunächst weiter unter der Marke von 1,10 US-Dollar notiert. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0968 Dollar und damit etwas weniger als am späten Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1036 Dollar festgesetzt.

Vor dem Wochenende war der Euro ruckartig gefallen und auf den tiefsten Stand seit Mai 2017 gesunken. Marktteilnehmer erklärten dies mit den Regierungsverhandlungen in Italien, die zuletzt ins Stocken geraten waren. Grundsätzlich belastet wird der Euro seit Wochen durch die Erwartung, dass die EZB ihre sehr lockere Geldpolitik bald zusätzlich lockert. Es werden eine weitere Zinssenkung und möglicherweise neue Wertpapierkäufe erwartet.

Am Montag richtet sich das Interesse unter anderem auf Konjunkturdaten aus der Euro-Zone. Veröffentlicht werden die Einkaufsmanagerindizes, eine Unternehmensumfrage in der Industrie. Darüber hinaus melden sich einige hochrangige Notenbanker aus den Reihen der EZB zu Wort.

Mehr: Die Kapitalmärkte scheinen verrückt zu spielen mit negativen Renditen. Oder geben sie ein wichtiges Signal, das wir derzeit einfach überhören?

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