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Devisenmarkt Euro weiter bei 1,12 US-Dollar - Yuan wieder schwächer

Während sich der Eurokurs auf dem Niveau des Vorabends bewegt, notiert der Yuan wieder schwächer. Unter Druck stehen die Währungen in Neuseeland und Australien.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa

Frankfurt Der Euro hat am Mittwoch weiter nahe der Marke von 1,12 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1210 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1187 Dollar festgesetzt.

Schwächer notierte der chinesische Yuan. Nach einer starken Abwertung am Montag und einer leichten Erholung am Dienstag setzte die chinesische Notenbank den Mittelkurs zum Dollar wieder etwas niedriger fest. Um diesen Kurs darf der Yuan nur begrenzt pendeln. Am Montag hatte der starke Kursverlust des Yuan zu großer Nervosität an den Märkten geführt, weil die Abwertung als weitere Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China gewertet wurde.

Stark unter Druck standen am Mittwochmorgen der neuseeländische und der australische Dollar. Auslöser war eine deutliche Zinssenkung der neuseeländischen Notenbank. Der Schritt löste Spekulationen auf ebenfalls fallende Leitzinsen in Australien aus. Hintergrund ist die schwächelnde Weltwirtschaft und die enge wirtschaftliche Verflechtung Neuseelands und Australiens mit China, dessen Konjunktur unter dem Handelskonflikt mit den USA leidet.

Mehr: Eine Lösung im Handelsstreit der USA mit China und der EU ist nicht in Sicht. Die Weltwirtschaft muss sich auf einen dauerhaften Schaden einstellen.

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