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Digitales Geld BIZ kritisiert Kryptowährungen scharf - kann zu Totalverlust führen

Aus Sicht der Bank für internationalen Zahlungsausgleich sind virtuelle Währungen kein Ersatz für das bestehende Geldsystem. Quelle: Reuters

Für die BIZ sind Kryptowährungen eine Gefahr. Ihr jüngster Bericht fällt verheerend aus. Darin prangert sie einiges beim digitalen Geld an.

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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) lässt kein gutes Haar an Kryptowährungen. Die Organisation prangert beim Digitalgeld unter anderem die begrenzte Zahl der Transaktionen pro Sekunde an, wie aus dem am Sonntag veröffentlichten Jahresbericht der BIZ hervorgeht.

Außerdem kritisierte die BIZ die hohen Abwicklungskosten. Anfällig seien Bitcoin & Co auch für einen Vertrauensverlust. Ein Kryptowährung könnte einfach aufhören zu funktionieren, was dann zu einem Totalverlust führe.

Die BIZ-Experten hatten in früheren Berichten Kryptowährungen bereits als eine „Bedrohung für die Finanzstabilität“ bezeichnet. BIZ-Generaldirektor Agustin Carstens sagte vor Kurzem, Bitcoin sei zu „einer Kombination aus Spekulationsblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe“ geworden. Die BIZ forderte zudem ein strengeres Vorgehen gegen Fonds, die Kredite vergeben (Schattenbanken), und Fintech-Firmen.

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