WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Aufatmen an der Wall Street – Corona-Krise hält aber an

Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 legen zur Eröffnung um etwa ein Prozent zu. Doch das Ausmaß der Corona-Krise bleibt unklar und verunsichert Anleger.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Coronavirus: Angst vor dem Virus aus China hält US-Börsen im Griff Quelle: AP

Nach dem jüngsten Kursrutsch nutzen einige Anleger die Gelegenheit zum Wiedereinstieg in den US-Aktienmarkt. Die Verunsicherung über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie verhinderte Börsianern zufolge aber größere Kursgewinne. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 legten zur Eröffnung jeweils mehr als ein Prozent zu.

Der Dow-Jones-Index hat allein in den letzten beiden Tagen mehr als 1.900 Punkte verloren, während der Nasdaq 8,9 Prozent gegenüber seinem Höchststand abrutschte. Der S&P 500, der 7,8 Prozent unter seinem Intraday-Rekordhoch vom vergangenen Mittwoch liegt, hat in den letzten beiden Sitzungen rund 1,74 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung verloren. Das hat der Senior-Analyst Howard Silverblatt ausgerechnet.

„Es ist unklar, ob diese Krise in Wochen oder Monaten überwunden sein wird“, sagte Finanzprofessor Chester Spatt von der Carnegie Mellon University. Sowohl die Produktion als auch die Nachfrage könnte von der Epidemie beeinträchtigt werden. Das Ausmaß der Störungen lasse sich bislang nicht abschätzen.

Vor diesem Hintergrund verloren die Aktien von Weibo 4,6 Prozent. Wegen schwindender Werbeeinnahmen als Folge der Virus-Krise warnte der chinesische Twitter-Rivale vor einem Umsatzrückgang im laufenden Quartal um bis zu 20 Prozent.

Die Titel von Moderna setzten trotz durchwachsener Quartalsergebnisse ihren Höhenflug fort und verteuerten sich um 23 Prozent auf 29,91 Dollar. Damit summiert sich das Plus seit Wochenbeginn auf mehr als 50 Prozent. Die Biotechfirma hatte eine erste Charge eines Coronavirus-Impfstoffs für geplante Tests ausgeliefert. Im abgelaufenen Quartal fiel der Umsatz überraschend stark auf 14,1 Millionen Dollar. Der Verlust fiel mit 0,37 Dollar je Aktie aber geringer aus als befürchtet.

Die Papiere von Walt Disney verbilligten sich dagegen um ein Prozent. Auslöser der Verkäufe war der überraschende Abgang des Firmenchefs Bob Iger. Einige Analysten bezweifelten, dass sein designierter Nachfolger Bob Chapek die notwendige Erfahrung besitze, um den Unterhaltungskonzern zu leiten. Chapek war bislang Chef der Freizeitpark-Sparte.

Die Aktien Beyond Meat stiegen um mehr als 7 Prozent. Die Starbucks-Kette beginnt mit dem Verkauf von pflanzlichen Frühstückssandwiches des Unternehmens in ihre kanadischen Geschäfte nächste Woche.

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%