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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Boeing verliert mehr als acht Prozent

Nach dem zweiten Absturz einer Boeing 737 Max innerhalb weniger Monate verliert die Aktie des Konzerns an Wert. Der Dow Jones notiert leicht im Minus.

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Die Aktien von Airbus rutschten ab. Quelle: AP

New York Ein Kurseinbruch des Index-Schwergewichts Boeing belastet den Dow Jones. Der US-Leitindex gab an diesem Montag zu Handelsbeginn an der Wall Street 0,6 Prozent nach. Der breiter gefasste S&P 500 legte dagegen 0,5 Prozent zu, der Technologieindex Nasdaq sogar ein Prozent.

Die Papiere von Boeing hatten nach dem Absturz einer Maschine des Typs 737 Max am Sonntag vorbörslich gut zwölf Prozent im Minus gelegen, zur offiziellen Börseneröffnung an diesem Montag waren es noch minus acht Prozent. Bei dem Unglück waren alle 157 Insassen ums Leben gekommen. Die chinesische Luftfahrt-Aufsicht verbot daraufhin Starts des betroffenen Flugzeugtyps. Bereits im Oktober war eine 737 Max in Indonesien abgestürzt. Die Ursache ist noch nicht vollständig geklärt.

Ein weltweit verordnetes Parken der neuen Jets ist im Moment zwar nicht absehbar. Das hätte massive Folgen für viele Fluggesellschaften, weshalb ein solcher Schritt gut überlegt sein will.

Bislang sind gut 350 Jets dieses Modells rund um den Globus im Einsatz. Sie sind eng in die Flugpläne der Airlines eingebunden und damit nicht so einfach zu ersetzen.

Zudem haben Anbieter wie Norwegian oder die britische Airline von Tui bisher nicht von technischen Problemen berichtet. Doch fest steht: Nach dem zweiten Absturz einer brandneuen 737 Max – im vergangenen Oktober stürzte eine Maschine von Lion Air mit 189 Menschen an Bord in die Javasee – hat Boeing ein ernstes Problem. Der Konzern muss so schnell es geht belegen, dass das Flugzeug keinen schwerwiegenden technischen Mangel hat.

Unter Verkaufsdruck gerieten auch die Papiere von General Electric (GE). Eine Gemeinschaftsfirma des Siemens-Rivalen mit dem französischen Zulieferer Safran lieferte das Triebwerk der Unglücksmaschine. GE-Papiere rutschten um 2,5 Prozent ab. Safran-Titel verbilligten sich in Paris um 2,8 Prozent.

Dagegen gewannen die Aktien von Apple nach einer Höherstufung von Bank of America Merrill Lynch 2,4 Prozent.

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