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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Entspannung im US-mexikanischen Zollstreit treibt US-Börse an

Nach der Einigung zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten im Zollstreit haben die wichtigsten US-Aktienindizes den Handel am Montag höher beendet.

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Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Quelle: dpa

New York Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Montag zugelegt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss den sechsten Handelstag in Folge fester und legte 0,3 Prozent zu auf 26.062 Punkte. Im Verlauf war er zeitweise bis auf 26.210 Stellen geklettert. Der S&P-500 gewann 0,45 Prozent auf 2886 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq 1,05 Prozent auf 7823 Stellen.

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag nach US-Börsenschluss erklärt, er verzichte vorerst auf angedrohte Strafzölle auf Warenimporte aus Mexiko. Beide Seiten hätten ihren Streit über illegale Einwanderung beendet, hieß es zur Begründung. Deshalb würden die Zölle, die ab Montag in Kraft treten sollten, auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

David Kass, Professor für Finanzen an der Universität von Maryland, erklärte dazu am Montag, die Zölle hätten der Wirtschaft beider Länder geschadet. Investoren seien nun optimistisch, dass nun auch der Handelsstreit USA/China in naher Zukunft beigelegt werde.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Autowerten legten GM 1,4 Prozent zu. Ford kletterten um 0,6 Prozent, Renault um 2,6 und Fiat Chrysler 1,8 Prozent. Reuters hatte von Insidern erfahren, dass Fiat Chrysler und Renault über einen möglichen neuen Anlauf für einen Zusammenschluss nachdenken. Die Chefs der Pkw-Hersteller hätten bereits darüber gesprochen, wie sie die Fusionspläne wiederbeleben könnten. Die Italiener hatten ihre Offerte, zusammen mit den Franzosen den weltweit drittgrößten Autobauer zu schmieden, erst vergangene Woche zurückgezogen.

Gespräche über einen Verkauf des Reisegeschäfts trieben den Kurs des angeschlagenen Traditionskonzerns Thomas Cook an der Londoner Börse um 17 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, mit seinem größten Aktionär Fosun über eine Veräußerung seines Reisegeschäfts zu sprechen.

Mehr: Am Montag drohte Trump den Mexikanern erneut mit Strafzöllen, sollte das Parlament des Nachbarlandes nicht die erforderliche Zustimmung für Teile des vereinbarten Verhandlungspakets erteilen.

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