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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Hoffnung auf sinkende Zinsen schiebt die US-Börse an

US-Anleger lassen sich ihre Kauflaune nicht verderben: Die Aussicht auf sinkende Leitzinsen kompensiert offenbar schlechte Daten vom US-Arbeitsmarkt.

Sinkende Zinsen lassen Aktienkurse tendenziell steigen. Quelle: Reuters

New YorkAnhaltende Spekulationen auf eine baldige Zinssenkung der Notenbank Fed geben der Wall Street Auftrieb. Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten bremsten den Anstieg am Mittwoch jedoch. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 gewannen zur Eröffnung jeweils etwa 0,4 Prozent.

Der privaten Arbeitsagentur ADP schafften US-Firmen im Mai nur 27.000 neue Stellen. Analysten hatten mit gut fünf Mal so viel gerechnet. Auftrieb hatten indes Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell gegeben, der die Tür für Zinssenkungen offen ließ.

Es sei zwar unwahrscheinlich, dass eine Zinssenkung unmittelbar bevorstünde, sagte Scott Brown, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Raymond James. „Bei einer deutlichen Konjunkturabkühlung könnte sich dies allerdings ändern.“

Die enttäuschenden ADP-Zahlen, die einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag liefern, nährten Spekulationen auf eine Lockerung der Fed-Geldpolitik.

Einzelwerte im Fokus

Salesforce: Zu den Favoriten an der Wall Street gehörte Salesforce mit einem Kursplus von 4,6 Prozent. Der SAP-Rivale steigerte dank eines boomenden Cloud-Geschäfts Umsatz und Gewinn. Salesforce sei auf einem guten Weg, seine langfristige Ziele zu erreichen, schrieb Analyst John DiFucci von der Investmentbank Jefferies.

Gamestop: Ein Quartalsergebnis unter Markterwartungen und eine gestrichene Dividende brocken Gamestop den größten Kurssturz seit fast 17 Jahren ein. Die Aktien des Videospiele-Händlers fielen am Mittwoch an der Wall Street um knapp 30 Prozent auf 5,50 Dollar.

American Eagle: Überraschend starke Quartalsergebnisse geben American Eagle Auftrieb. Die Aktien der Modefirma stiegen um gut 2,5 Prozent. Dank des Erfolgs der Unterwäsche-Serie „Aerie“ steigerte das Unternehmen den Quartalsumsatz auf vergleichbarer Basis um sechs Prozent – doppelt so stark wie von Analysten vorhergesagt.

Mehr: Donald Trumps schmutziges Börsenspiel. Der US-Präsident setzt die Aktienmärkte unter Druck, Fed-Chef Powell beflügelt sie. Ein Kommentar

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