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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Jahresendrally in den USA verliert an Fahrt – Boeing unter Druck

Zunächst ist die Euphorie an den Börsen angesichts der Teileinigung im Handelsstreit groß gewesen. Doch mittlerweile zeigen sich Investoren skeptischer.

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Die Märkte reagieren nicht mehr ganz so euphorisch auf die Nachricht der Teileinigung zwischen den USA und China. Quelle: dpa

Die Jahresendrally an den US-Börsen hat am Dienstag etwas an Fahrt verloren. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,1 Prozent fester bei 28.259 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq lagen ebenfalls je 0,1 Prozent im Plus bei 3194 beziehungsweise 8820 Zählern.

Einige Investoren begannen, das am Freitag vereinbarte Teilabkommen zwischen den USA und China skeptischer zu beurteilen. „Am US-Aktienmarkt könnte sich vor den Feiertagen Ermüdung beim Thema Handel breitmachen“, sagte Edward Moya, Marktanalyst beim Onlinebroker Oanda. Eine deutliche Korrektur sei aber unwahrscheinlich.

Auf die Stimmung drückte der Produktionsstopp für den Boeing-Unglücksflieger 737 MAX. Die Aktien des Airbus-Rivalen gaben 1,9 Prozent nach und kosteten mit 320,86 Dollar so wenig wie seit Mitte August nicht mehr. Weil die US-Luftfahrtbehörde FAA eine Wiederzulassung des Fliegers für dieses Jahr ausschließt, stoppt Boeing die Fertigung ab Januar vorübergehend komplett. Es ist die größte Produktionsunterbrechung seit 20 Jahren. Einige Analysten schätzen, dass das Boeing pro Monat eine Milliarde Dollar kosten könnte.

Mehr: Die US-Investmentbank Goldman Sachs kündigt ein verstärktes unternehmerisches Engagement an. Goldman-Chef Salomon sieht im Umweltschutz ein „gewaltiges Geschäfts- und Investitionsfeld“.

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