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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Mögliche Strafzoll-Gnadenfrist stützt Wall Street

Medienberichte über eine mögliche Aufschiebung der Strafzölle auf chinesische Waren haben die Wall Street gestützt und größere Kursverluste verhindert.

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Ein Händler auf dem Börsenparkett. Quelle: AP

Wenige Tage vor der geplanten Verschärfung der US-Strafzölle auf chinesische Waren wächst die Unruhe an der Wall Street. Ein Zeitungsbericht über einen möglichen Aufschub verhinderte allerdings größere Kursverluste. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 notierten zur Eröffnung am Dienstag jeweils etwa 0,2 Prozent im Minus.

„Das ist wohl das beste, was der Markt derzeit erwarten kann“, sagte Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter SlateStone. Er bezog sich auf einen Bericht des „Wall Street Journal“, wonach sich die Unterhändler der USA und Chinas auf eine Verschiebung der nächsten US-Strafzollrunde am 15. Dezember vorbereiteten.

Damit gewännen beide Seiten Zeit, um sich auf ein Handelsabkommen zu einigen. Viele Anleger trauten dem Braten aber nicht, schrieben die Analysten der Bank Unicredit. Angesichts widersprüchlicher Signale über den Stand der Verhandlungen warteten sie auf Fakten.

Für zusätzliche Zurückhaltung sorgte die anstehende Sitzung der US-Notenbank Fed. Da eine weitere Zinssenkung als ausgeschlossen gilt, richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf den geldpolitischen Ausblick, den Fed-Chef Jerome Powell am Mittwoch vorlegen wird.

Einzelwerte im Fokus

Autozone: Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählte Autozone mit einem Kursplus von 5,8 Prozent. Mit 1236,77 Dollar waren die Papiere so teuer wie noch nie. Quartalsumsatz und -gewinn des Autoteile-Händlers hätten seine Prognosen und die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Bret Jordan von der Investmentbank Jefferies. Das Unternehmen erlöste 2,8 Milliarden Dollar und verdiente 14,30 Dollar je Aktie. Im Windschatten von Autozone gewannen die Aktien der Konkurrenten Advance Auto Parts und O'Reilly rund ein Prozent.

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