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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Positive Firmenbilanzen treiben US-Börsen an – Twitter legt knapp zehn Prozent zu

Gute Geschäftszahlen der Google-Mutter Alphabet und von Intel haben den US-Börsen zum Wochenausklang Gewinne beschert.

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Ein Broker an der Wall Street. Quelle: dpa

New York Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte in den ersten Handelsminuten 0,1 Prozent auf 27.163 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,3 Prozent auf 3014 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,7 Prozent auf 8294 Punkte.

Auch die jüngsten Konjunkturdaten kamen bei Börsianern gut an. Die US-Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 2,1 Prozent, das ist weniger als zum Jahresauftakt, aber mehr als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten. „Das ist genau das, was der Markt gebraucht hat, nicht so schwach, dass die Wirtschaft übermäßig an Schwung verliert, und nicht so stark, dass die Fed von ihrem Zinssenkungskurs Abstand nehmen muss“, sagte Art Hogan vom Vermögensverwalter National Securities. Am Markt wird damit gerechnet, dass die Fed kommende Woche den Leitzins kappt.

Alphabet-Papiere schnellten um 8,5 Prozent nach oben. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Quartal mehr Umsatz und Gewinn erwirtschaftet als erwartet. „Die Investoren haben eine Abbremsung beim Umsatz erwartet“, erklärte der Analyst James Cordwell vom Wertpapierhändler Atlantic Equities. „Stattdessen sind sie beim Umsatz durchgestartet.“ Intel-Titel lagen zwei Prozent im Plus. Der Chiphersteller hob seine Prognose an und kündigte zudem an, für eine Milliarde Dollar die Mehrheit seines Geschäfts mit Smartphone-Modems an Apple zu verkaufen.

Die Twitter-Aktie legte um knapp zehn Prozent zu, nachdem der Kurznachrichtendienstag einen Umsatzanstieg von 18 Prozent im zweiten Quartal meldete. Der verwässerte Gewinn je Aktie stieg auf 1,43 US-Dollar bei einem Nettogewinn von 1,1 Milliarden Dollar.

Nachdem Starbucks den Umsatz im dritten Quartal um gut acht Prozent auf 6,82 Milliarden Dollar steigerte und den Gewinn im Vorjahreszeitraum von 853 auf 1,37 Milliarden Dollar hochschraubte, schnellten die Aktien der Kaffeekette um mehr als sechs Prozent in die Höhe.

Amazon gab dagegen um 1,9 Prozent nach. Der Grund dafür war ein schwaches Zahlenwerk, das der Online-Gigant am Donnerstag nach US-Börsenschluss vorgelegt hatte.

Die Papiere von Apple stiegen um 1,3 Prozent, nachdem der Konzern den Kauf von Intels auf Smartphone-Modems spezialisierte Sparte im Wert von 1 Milliarde Dollar bestätigte.

Mehr: Amazon und Microsoft sind wertvoller als alle deutschen Aktien zusammen

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