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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Streit zwischen USA und China schlägt US-Anlegern auf Stimmung

Der Vorstoß zu einem Verkauf des US-Geschäfts von TikTok an Microsoft stößt in China auf scharfe Kritik. Microsoft-Aktien geben etwas nach.

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In der berühmten Straße befindet sich der Sitz der New York Stock Exchange. Quelle: dpa

Der Streit zwischen den USA und China – diesmal um den Videodienst TikTok – schlägt den Anlegern an der Wall Street auf die Laune. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete am Dienstag 0,2 Prozent tiefer bei 26.605 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 3289 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq eröffnete kaum verändert bei 10.898 Zählern.

Der Vorstoß zu einem Verkauf des US-Geschäfts des vor allem bei Jugendlichen beliebten Sozialen Netzwerkes stieß in China auf scharfe Kritik. China werde keinen „Diebstahl“ des Unternehmens dulden, hieß es in der staatlichen Zeitung „China Daily“. Microsoft hatte sich offen für einen Kauf gezeigt. Die Aktien gaben 1,1 Prozent nach. „Es wird interessant sein, zu sehen, ob Microsoft TikTok kaufen kann“, sagte Stephen Lee, Portfoliomanager bei Logan Capital Management.

Kurzfristig stehe aber die Frage im Mittelpunkt, wie lange es dauere, bis die Verbraucher in der Pandemie wieder Vertrauen fassten, fügte er an. Der US-Kongress streitet nach dem Auslaufen einer zusätzlichen landesweiten Corona-Arbeitslosenhilfe über das nächste Hilfspaket. Die Gespräche sollten am Dienstag fortgesetzt werden.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten sorgten erneut Geschäftszahlen für Gesprächsstoff. So gaben die Papiere des Versicherungskonzerns AIG drei Prozent nach. Der bereinigte Gewinn war im abgelaufenen Quartal um 56 Prozent eingebrochen. Spirit AeroSystems fuhr einen größeren Verluste ein als erwartet, die Papiere gaben acht Prozent nach. Die Aktien des Modekonzerns Ralph Lauren rutschten 7,5 Prozent ab; das Unternehmen verfehlte die Erwartungen der Analysten.

Der US-Finanzinvestors hat im zweiten Quartal mehr verdient als erwartet. Nach Steuern stand ein Gewinn von 326 Millionen Dollar zu Buche nach 327 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie KKR mitteilte. Auf eine Aktie heruntergebrochen lag der Überschuss bei 39 Cent – das waren drei Cent mehr als Analysten vorhergesagt haben. Der Investor profitierte wie seine Rivalen Blackstone oder Carlyle Group unter anderem davon, dass Firmenbeteiligungen an Wert gewonnen haben.

Mit Agenturmaterial

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