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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Trump-Tweet grenzt die Verluste an der Wall Street ein – „China will Abkommen“

Die US-Indizes eröffneten am Mittwoch den dritten Tag in Folge tiefer. Denn die Besorgnis über den Ausgang des Handelsstreits hält trotz des Tump-Tweets an.

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New York US-Präsident Donald Trump hat mit einem optimistisch klingenden Tweet zu den Handelsverhandlungen mit China die Stimmung an der Wall Street gehoben und die höheren Verluste im vorbörslichen Handel im regulären Geschäft eingegrenzt.

Dennoch eröffneten die US-Indizes am Mittwoch den dritten Tag in Folge tiefer, da die Besorgnis über den Ausgang der Handelsverhandlungen zwischen den USA und China anhielt.

Der Dow Jones fiel beim Eröffnungskurs um 0,12 Prozent auf 25.933 Punkte.  Der S&P 500 startete 0,15 Prozent schwächer 2.879,61. Und der Index der Technologiebörse Nasdaq lag kurz nach Eröffnungsglocke.0,22 im Minus bei 7.946 Zählern.  

Trump erklärte auf Twitter, China habe die USA „gerade informiert“, dass Vizeregierungschef Liu He nach Washington kommen wolle, um eine Vereinbarung abzuschließen. „Wir werden sehen“, fügte er hinzu. Zugleich betonte er, dass er sich sehr über Zolleinnahmen von über 100 Milliarden Dollar im Jahr freue, die die amerikanische Staatskasse füllten: „Großartig für die USA, nicht gut für China!“

Zugleich warnte er die Führung in Peking, auf Zeit zu spielen. Es wäre ein Fehler, darauf zu spekulieren, dass womöglich ein demokratischer Nachfolger im Weißen Haus sich auf Neuverhandlungen einlassen würde.

Chinas Vize-Regierungschef Liu soll am Donnerstag und Freitag an der neuen Gesprächsrunde zur Lösung des Konflikts in Washington teilnehmen. Trump hatte damit gedroht, am Freitag US-Importzölle auf bestimmte chinesische Produkte auf 25 Prozent zu erhöhen und damit an den Märkten Sorge ausgelöst, die Gespräche könnten platzen.

Zudem hat die US-Regierung die angedrohte Zollerhöhung bereits auf den Weg gebracht. Die Anhebung der Abgaben von zehn auf 25 Prozent auf chinesische Importe im Volumen von 200 Milliarden Dollar soll wie angekündigt am Freitag in Kraft treten, wie am Mittwoch aus einem Eintrag im US-Bundesregister hervorging. Zugleich werde an Ausnahmen für bestimmte Waren gearbeitet, hieß es darin weiter.

Zu den Verlierern zählten erneut Aktien von Unternehmen, die als Leidtragende der Handelsstreitigkeiten gelten. So büßten etwa Caterpillar 0,7 Prozent ein. Der Kurs des Mitfahrdienstes Lyft sackte 0,9 Prozent ab. Das Unternehmen war im abgelaufenen Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. 

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