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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Anleger warten Fed-Zinsentscheidung ab

An der Wall Street warten die Börsianer auf das Ende der US-Notenbanksitzung. Gerechnet wird am Mittwochabend mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte.

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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate handelt die US-Notenbank. Die Fed will eine Rezession vermeiden. Quelle: AP

Unmittelbar vor der US-Notenbanksitzung haben sich Anleger an der Wall Street zurückgehalten. Händler rechneten mehrheitlich damit, dass die Fed den Schlüsselzins am Mittwoch um einen Viertelprozentpunkt reduzieren wird. Es wäre die zweite Zinssenkung binnen drei Monaten. Die Entscheidung wird für 20.00 Uhr MESZ erwartet, gefolgt von der Pressekonferenz von US-Notenbankchef Jerome Powell eine halbe Stunde später. Analysten erhoffen sich von Powells Ausführungen vor allem Hinweise darauf, ob weitere Zinsschritte in diesem Jahr anstehen könnten.

US-Präsident Donald Trump geht die Zinspolitik der Fed ohnehin nicht weit genug. Vorige Woche beschimpfte er die Notenbanker in einem Tweet als "Dummköpfe".

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,1 Prozent höher bei 27.110 Punkten. Der technologielastige Nasdaq sank 0,3 Prozent auf 8162 Zähler. Auch der breit gefasste S&P 500 verlor 0,3 Prozent auf 2997 Punkte.

Einzelwerte im Fokus

Fedex: Zu den Verlierern an der Wall Street gehörten die Aktien des Logistikers Fedex, der wegen des US-Handelsstreits mit China und der starken Konkurrenz durch Amazon seine Quartalsprognose kappte. Die Titel von Fedex gaben 12,7 Prozent nach, die Papiere des Rivalen UPS verloren 1,4 Prozent. Im Dax waren die Anteilsscheine der Deutschen Post mit einem Abschlag von 1,6 Prozent die größten Verlierer.

Adobe: Aktien des US-Software-Konzerns verloren zum Handelsstart mehr als drei Prozent. Das Unternehmen enttäuschte mit seinen Umsatzerwartungen für das vierte Quartal und nannte den harten Wettbewerb im Cloud-Markt als Grund. Mehrere Analysten senkten daraufhin ihre Kursziele.

Banken: In Erwartung einer Lockerung der Geldpolitik trennten sich Anleger zudem von Bankaktien. Die Papiere der Bank of America verloren 0,9 Prozent, die von JP Morgan 0,5 Prozent.

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