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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen eröffnen schwächer – Apple- und Facebook-Aktien sind gefragt

Wieder aufkeimende Zweifel an einer Entspannung im Zollstreit USA/China halten Anleger von Engagements an der Wall Street ab

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Börsenhändler an der New Yorker Börse. Quelle: AP

An den US-Börsen bröckelten die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 zur Eröffnung am Donnerstag um jeweils etwa 0,2 Prozent ab. Die technologielastige Nasdaq hielt sich dank der Kursgewinne der Index-Schwergewichte Apple und Facebook dagegen knapp im Plus.

Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge äußerten chinesische Regierungsvertreter Zweifel, dass mit den USA unter Präsident Donald Trump ein langfristiges Handelsabkommen geschlossen werden kann.

„Diese Schlagzeile veranlasst einige Anleger dazu, Gewinne mitzunehmen“, sagte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Spartan. Trump twitterte unterdessen, das geplante Teil-Abkommen mit China werde bald unterzeichnet. Nach dem abgesagten Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) suchten beiden Seiten nach einer neuen Gelegenheit für eine Unterschrift.

Der Einkaufmanagerindex für die Region Chicago hat die Stimmung nicht verbessert. Der Index steht im Oktober bei 43,2 Punkten nach 47,1 im September. Die Konsensschätzung lag bei 48,0 Punkten. Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe der Region Chicago hat den tiefsten Stand seit Dezember 2015 erreicht. „Insofern sollten die Erwartungen für den ISM-Index, der morgen zur Veröffentlichung ansteht, nicht zu hoch gesteckt werden“, meinen die Experten der Landesbank Helaba.

Die US-Notenbank senkte am Mittwoch dieses Jahres zum dritten Mal in diesem Jahr die Kreditkosten, um trotz einer Verlangsamung in anderen Teilen der Welt zu einem nachhaltigen Binnenwachstum beizutragen Sie signalisierte aber auch, dass es keine weiteren Zinssenkungen geben würde, es sei denn, die Wirtschaft nimmt eine Wende zum Schlechten.

Aktien von Apple stiegen um 2,1 Prozent. Der iPhone-Anbieter legte für das wichtige Weihnachtsgeschäft überraschend optimistische Umsatzziele vor. Selbst diese Prognosen seien noch konservativ, schrieb Analyst Kyle McNealy. Apple könne die Nachfrage nach seinen Produkten kaum befriedigen.

Papiere von Facebook verteuerten sich um 4,7 Prozent. Das Online-Netzwerk übertraf dank starker Werbeeinnahmen mit seinem Quartalsergebnis die Markterwartungen. Das Geschäft sei offenbar weitgehend immun gegen den wachsenden regulatorischen Druck und die scharfe Beobachtung durch die Politik, schrieb Analyst Victor Anthony vom Vermögensberater Aegis. 

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