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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen profitieren von den Apple-Zahlen – Papiere von Electronic Arts sind gefragt

Der Apple-Konzern ist an der Börse wieder mehr als eine Billion Dollar. Doch in Sachen Marktkapitalisierung ist er nur Nummer zwei.

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New York Ein Kurssprung bei Apple hat die US-Börsen gestützt. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Mittwoch um bis zu 0,3 Prozent. Wenige Stunden vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed wollten sich Investoren allerdings nicht zu stark aus dem Fenster lehnen.

Eine Herabsetzung des Schlüsselsatzes um einen Viertelprozentpunkt gelte als sicher, sagte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Spartan. Daher liege das Hauptaugenmerk auf den anschließenden Aussagen des Fed-Chefs Jerome Powell zur weiteren Geldpolitik.

Apple an der Börse wieder mehr wert als eine Billion Dollar. Anleger an der Wall Street deckten sich nach den besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen am Mittwoch mit Aktien ein und trieben den Kurs um 5,3 Prozent auf knapp 220 Dollar. Dadurch stieg der Börsenwert des iPhone-Herstellers wieder knapp über die Billionengrenze. Allerdings ist ihm der IT-Konzern Microsoft bei der Marktkapitalisierung immer noch einen Schritt voraus.

Analysten stimmte vor allem die Entwicklung im wichtigen chinesischen Markt zuversichtlich. „Wenn es eine Schwächephase in China gibt, hat (Apple-Chef) Tim Cook davon keiner was erzählt“, schrieben die Analysten vom Researchhaus Evervore in einem Kurzkommentar. Sie erhöhten das Kursziel auf 238 Dollar von 227 Dollar und stuften die Aktien mit „Outperform“ ein. Auch die Experten der US-Bank JP Morgan hoben den Daumen. Die Prognose für das vierte Quartal von Umsätzen zwischen 61 und 64 Milliarden Dollar klinge vielversprechend. Sie sehen die Apple-Aktien künftig bei einem Kurs von 243 Dollar statt 239 Dollar.

Die Papiere von Electronic Arts steigen um 8,3 Prozent, nachdem der Hersteller von Videospielen seine Umsatzprognose erhöhte. Grund sei der anhaltende Erfolg seines Kampf-Royale-Spiels „Apex Legends“ beruhte.

Die Aktien von Advanced Micro Devices fielen um 7,8 Prozent, nachdem sie für das dritte Quartal einen Umsatz unter den Schätzungen der Wall Street prognostiziert hatten. Die Nachfrage nach ihren in Spielkonsolen verwendeten Chips war geringer.

Die Sanierung des Kraftwerks-Geschäfts und die Folgen zweier Boeing-Flugzeugabstürze haben General Electric (GE) im zweiten Quartal wieder in die Verlustzone abrutschen lassen. GE schrieb 744 Millionen Dollar auf eine Tochter ab, die sich mit Software für die Steuerung von Stromnetzen beschäftigt und die nun in die Digital-Sparte umgegliedert wird. Das führte zu einem Quartalsverlust von 291 Millionen. Die Aktie legt zum Auftakt 0,4 Prozent zu. 

Die wichtigsten Konjunkturdaten am heutigen Mittwoch wurde bereits vor dem Börsenstart veröffentlicht. Laut dem ADP-Beschäftigungsreport wurden im Juli 156.000 Stellen in der Privatwirtschaft geschaffen. Analysten hatten 150.000 erwartet.

„Der Stellenaufbau liegt im Rahmen der Erwartungen“, kommentierten die Experten der Helaba die Zahlen. Ihrer Meinung nach sollten die Schätzungen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag dennoch nicht zu hoch geschraubt werden. „Zu beachten ist, dass am Arbeitsmarkt Vollbeschäftigung herrscht“.

Mehr: Warum der Boom der Aktienrückkäufe eine Gefahr für die Börse ist

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