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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen starten im Minus – Hoffnung auf kräftige Zinssenkung schwindet

Der starke US-Arbeitsmarktreport vom vergangenen Freitag belastet weiterhin die Märkte in aller Welt. Zu den größten Verlierern zählt die Boeing-Aktie.

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New York Nachlassende Spekulationen auf deutliche Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) machen der Wall Street zu schaffen. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung am Montag um bis zu 0,7 Prozent.

Grund hierfür sind die überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag. Anleger rechneten zwar weiterhin mit einer Zinssenkung, aber nicht mehr mit einem aggressiven Schritt, sagte Volkswirt Howie Lee von der OCBC Bank. Investoren taxieren die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt aktuell nur noch auf 0,5 Prozent. Vor Bekanntgabe der US-Daten hatte die Quote bei etwa 25 Prozent gelegen. Eine Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt Ende Juli gilt aber weiterhin als fast sicher.

Zu den größten Verlierern an der Wall Street gehörten Boeing mit einem Kursminus von 1,4 Prozent. Der saudi-arabische Billig-Flieger Flyadeal stornierte eine 5,9 Milliarden Dollar schwere Bestellung für Maschinen des Typs 737 MAX, die wegen technischer Probleme weltweit mit einem Flugverbot belegt sind. Flyadeal setzt stattdessen auf das Konkurrenzmodell A320 von Airbus. Der Flugzeughersteller wartet immer noch darauf, wann die US-Flugaufsichtsbehörde Federal Aviation Association sagen wird, wann das derzeit am Boden festsitzende Modell wieder starten darf.

Mehr: Warum der Dow Jones trotz Rekordhochs anderen Indizes hinterherhinkt.

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