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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen vor Fed-Zinsentscheid wenig verändert

Trotz Druck aus dem Weißen Haus wird die Federal Reserve den Leitzins wohl nicht anrühren. Die Anleger sehen dem Zinsentscheid gelassen entgegen.

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New York Die Anleger an der Wall Street haben sich vor dem Zins-Entscheid der US-Notenbank am Mittwoch zurückgehalten. Zwar trieb Apple die Kurse an der Tech-Börse Nasdaq an, nachdem der iPhone-Hersteller für das laufende Quartal einen höheren Umsatz voraussagte als von Analysten erwartet.

Gleichwohl warteten die Anleger auf den Entscheid der Fed. Trotz Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen, wird die Fed wohl nicht an den Schlüsselsätzen rütteln und weiterhin eine abwartende Haltung einnehmen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte kurz vor Bekanntgabe des Zinsentscheids minimal höher bei 26.603 Punkten. Der S&P-500 lag unverändert bei 2945 Zählern, der Index der Nasdaq rückte 0,3 Prozent auf 8122 Stellen vor.

Apple-Aktien verteuerten sich um 6,7 Prozent. Der iPhone-Hersteller betonte, dass sich sein Absatz in China stabilisiere. Zudem kündigte das kalifornische Unternehmen an, zusätzliche 75 Milliarden Dollar für Aktienverkäufe einzuplanen und die Dividende um fünf Prozent zu erhöhen.

Papiere von AMD legten 0,6 Prozent zu. Der Chip-Entwickler musste im Quartal Rückgänge bei Gewinn und Umsatz hinnehmen, die aber nicht so stark wie von Analysten befürchtet ausfielen.

Um 1,6 Prozent nach oben ging es mit Mondelez. Der Netto-Gewinn des Milka-Herstellers ging zwar zurück. Der Nettoumsatz zog dagegen an.

AMGEN sackten dagegen um 3,1 Prozent ab. Der US-Biotechnologiekonzern hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten, der Umsatz stagnierte.

Von der US-Konjunktur kamen am Mittwoch gemischte Signale. So schufen die US-Firmen im April insgesamt 275.000 neue Stellen, wie der Personaldienstleister ADP unter Verweis auf seine monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Erwartet worden waren nur 180.000.

Zudem wurde der Zuwachs für März auf 151.000 von zunächst genannten 129.000 nach oben korrigiert. Am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht der Regierung an, der neben Jobs in der Privatwirtschaft auch Stellen im öffentlichen Dienst umfasst. Außerhalb der Landwirtschaft könnten laut Experten 185.000 Jobs geschaffen worden sein – nach 196.000 im März.

Die US-Industrie verringerte indes ihr Wachstumstempo im April überraschend deutlich. Der Einkaufsmanager-Index fiel auf 52,8 Punkte von 55,3 Zählern im Vormonat. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober 2016. Ökonomen hatten 55,0 Zähler erwartet.

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