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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Virus-Sorgen machen Wall Street erneut zu schaffen

Die US-amerikanischen Leitindizes starten am Freitag mit Verlusten in den letzten Tag der Börsenwoche. Im Fokus steht erneut das Coronavirus.

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Coronavirus: Angst vor dem Virus aus China hält US-Börsen im Griff Quelle: AP

Die Furcht vor einem Dämpfer für die Weltwirtschaft durch den Coronovirus-Ausbruch hält US-Anleger weiter gefangen. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung am Freitag um bis zu 0,8 Prozent.

Sorgen bereitete Anlegern die rasche Ausbreitung des Erregers. Fluglinien stellten Verbindungen nach China ein, wo die Krankheit ihren Ausgang nahm. Außerdem verlängerte die Regierung in Peking die Neujahrsfeiertage. Die Experten der Ratingagentur Fitch warnten, dass diese Krise das chinesische Wachstum 2020 auf 5,4 Prozent drücken könnte. Bislang rechneten sie mit einem Plus von 5,9 Prozent.

Die Erfahrung aus der Sars-Pandemie von 2002/2003, deren Erreger dem Coronavirus ähnelt, lehre, dass die Aktienmärkte vor allem in Asien fallen werden, bis sich die Zahl der Neuinfektionen stabilisiere, sagte Anlagestratege Robert Buckland von der Citibank. In erster Linie würden konjunkturabhängige Werte unter die Räder kommen. Er rate allerdings, Kursrücksetzer zum Einstieg zu nutzen.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Unternehmen stach nach Vorlage überzeugender Geschäftszahlen Amazon heraus. „Die Zahlen haben die Erwartungen der Wall Street in jeder Hinsicht übertroffen“, sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. Die Aktien des Online-Händlers stiegen daraufhin um knapp zehn Prozent auf ein Rekordhoch von 2052 Dollar. Das ist der größte Kurssprung seit fast zweieinhalb Jahren. Außerdem kehrte das Unternehmen in den exklusiven Zirkel der Firmen mit einem Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar zurück.

Die Titel von Visa rutschten dagegen trotz eines Umsatz- und Gewinnanstiegs um 3,9 Prozent ab. Analysten hatten auf mehr gehofft. Bei genauerem Hinsehen laufe das Geschäft aber weiter gut, konstatierte Analyst Trevor Williams von der Investmentbank Jefferies. Die Aktie werde sicher rasch wieder zulegen.

Mehr: Die aktuelle Entwicklung in Sachen Coronavirus im Überblick.

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