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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street auf Erholungskurs – Tesla auf Überholspur

Die US-amerikanischen Leitindizes haben sich am Montag etwas erholt und stiegen zum Handelsstart etwas an. Tesla-Aktien setzen die Rekordjagd fort.

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Die Talfahrt der Wall Street ist vorerst beendet. Die US-Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Montag um bis zu ein Prozent.

Der Ausbruch des Coronavirus und die möglichen Folgen für die Weltwirtschaft bereiteten Anlegern zwar immer noch Sorgen, sagte Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter SlateStone. „Die Leute sehen die aktuelle Situation aber als Gelegenheit, ein bisschen zu kaufen.“

Einzelwerte im Fokus

Der mögliche Einsatz eines experimentellen Ebola-Mittels zur Bekämpfung des Coronavirus ermuntert Anleger zum Einstieg bei Gilead. Die Aktien der Pharmafirma steigen um 8,7 Prozent. Das ist der größte Kurssprung seit sieben Jahren. Das Unternehmen arbeitet eigenen Angaben zufolge mit der chinesischen Regierung zusammen, um das Ebola-Medikament an Coronavirus-Patienten zu testen.

Unterdessen setzten die Titel von Tesla ihre Rekordjagd fort. Sie stiegen um 4,2 Prozent und waren mit 677,94 Dollar so teuer wie noch nie. Damit ist der Elektroauto-Pionier an der Börse fast so viel wert wie die deutschen Konkurrenten BMW und Volkswagen zusammen. Nach jahrelangen Verlusten machte das Batterie-Joint-Venture von Tesla mit dem japanischen Elektronik-Konzern Panasonic erstmals einen Quartalsgewinn.

Die vorübergehende Schließung aller Filialen in China setzt Apple zu. Der US-Konzern notiert trotzdem 0,5 Prozent im Plus Am Wochenende hatte der iPhone-Hersteller angekündigt, wegen des Coronavirus alle Geschäfte auf dem chinesischen Festland bis zum 9. Februar geschlossen zu halten.

Die Analysten von Wedbush gehen aber davon aus, dass die Auswirkungen dieser Vorsichtsmaßnahme vernachlässigbar seien. Der Großteil des Geschäfts mit iPhones und AirPods aus China und den umliegenden Ländern habe im Vorfeld des chinesischen Neujahrs stattgefunden. Viele Verkäufe würden zudem im Internet abgewickelt.

Mehr: Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie in unserem Newsblog.

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