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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street eröffnet etwas höher – S&P 500 notiert nahe Allzeithoch

Entspannungssignale im Handelsstreit treiben die US-Börsen an. Die wichtigen Leitindizes Dow Jones und S&P 500 könnten zum Wochenschluss ihre Allzeithochs übertreffen.

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Börsenhändler an der New Yorker Börse. Quelle: AP

Versöhnliche Töne von US-Präsident Donald Trump im Zollstreit mit China ermuntern Anleger zum Einstieg in US-Aktien. Die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Freitag um jeweils etwa 0,2 Prozent. Wegen Kursverlusten der großen Technologiekonzerne lag der Nasdaq dagegen knapp im Minus.

Der S&P 500 nähert sich immer mehr seinem Allzeithoch von 3028 Zählern. Bereits am Vortag schloss der breit gefasste Index bei 3008 Punkten, zuletzt liegt er bei knappen 3012 Punkten. Etwas weiter entfernt, aber dennoch in realistischer Nähe zu seinem Allzeithoch zeigt sich der Dow-Jones-Index: Mit zuletzt 27.230 Zählern zeigt er sich keine 200 Punkte mehr entfernt vom Allzeithoch bei 27.399 Punkten.

Trump kann sich nach eigenen Aussagen ein vorläufiges Handelsabkommen mit China vorstellen. „Wenn man auf einen Deal hofft, ist dieser Kommentar das Beste, was man derzeit erwarten kann“, sagte Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter SlateStone. Allerdings rechne er frühestens 2020 mit einer Einigung - gleichgültig, ob vorläufig oder abschließend.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Unternehmen rückten die großen Technologiekonzerne ins Rampenlicht, nachdem ein Untersuchungsausschuss des US-Kongresses zur Ermittlung möglicher Kartellvergehen interne Dokumente der Firmen angefordert hatte. Die Aktien des Online-Händlers Amazon, des iPhone-Anbieters Apple, des Online-Netzwerks Facebook und der Google-Mutter Alphabet verloren bis zu 1,5 Prozent.

Unter Verkaufsdruck gerieten auch die Titel von Zynga, die sich um 2,3 Prozent verbilligten. Der Entwickler des Computerspiels „Farmville“ wurde nach eigenen Angaben Opfer einen Hacker-Angriffs, bei dem wahrscheinlich Zugangsdaten von Nutzern abgegriffen wurden. An Geschäftsdaten seien die Angreifer aber nicht gekommen.

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