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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street trotz schlechter Arbeitsmarktdaten deutlich im Plus

Hoffnung auf weitere Konjunktur- und Finanzpakete treibt die US-Märkte an. Insbesondere die Luftfahrtbranche profitiert von zugesagten Hilfspaketen.

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Es ist das erste Mal seit 228 Jahren, dass der Handelssaal vorübergehend geschlossen ist. Wegen des Coronavirus wird an der Nyse nur noch elektronisch gehandelt. Quelle: dpa

Trotz einer Rekordflut an Arbeitslosenanträgen haben die US-Börsen am Donnerstag zum Auftakt zugelegt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann 3,5 Prozent auf 21.950 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legte vier Prozent auf 2574 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 3,4 Prozent auf 7637 Punkte.

Schon am Mittwoch hatten die Indizes Gewinne verbucht. Der Dow Jones hatte 2,4 Prozent zugelegt, der S&P immerhin 1,1 Prozent, der Nasdaq Composite schloss hingegen mit einem Verlust von 0,5 Prozent.

Die Coronavirus-Krise schlägt voll auf den US-Jobmarkt durch. In der vergangenen Woche stellten knapp 3,3 Millionen Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe. Der bisherige Rekord wurde 1982 mit 695.000 registriert. Sollten sich die Börsen im Plus halten, würde das darauf hindeuten, dass die Marktteilnehmer ein größeres Konjunktur- oder Finanzpaket von der Regierung erwarteten als die vereinbarten 2 Billionen Dollar, sagte Marktstratege Quincy Krosby vom Vermögensverwalter Prudential. „Es muss aufgestockt werden.“

Bei den Einzelwerten lagen Boeing mit einem Plus von gut 15 Prozent ganz oben auf der Dow-Gewinnerliste. Die US-Regierung sagte der angeschlagenen Luftfahrtbranche Hilfen in Milliardenhöhe zu. Schon gestern hatten die Aktien des Flugzeugbauers um 24 Prozent zugelegt.

Die Papiere von Caterpillar notierten rund ein halbes Prozent höher, obwohl der Baumaschinenkonzern angesichts der Viruskrise seine Jahresziele kassierte.

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