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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Möglicher Handelskrieg setzt Wall Street weiter zu

Die Strafzoll-Debatte hält an. Aus Furcht vor den Folgen eines möglichen Handelskrieges ziehen sich Anleger aus US-Unternehmen zurück.

New York Die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit einer Ausweitung der Strafzölle auf weitere Branchen zeigt Folgen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones fiel zur Eröffnung am Montag um 0,4 Prozent. Damit summiert sich das Minus der vergangenen Tage auf fünf Prozent.

Trump habe seine harte Haltung beim Thema Strafzölle noch einmal bekräftigt, sagte Scott Brown, Chef-Volkswirt des Vermögensverwalters Raymond James. Damit schüre er die Verunsicherung der Anleger. Der US-Präsident forderte über Twitter, dass Kanada US-Landwirte besser behandeln und dass Mexiko seine Anstrengungen im Kampf gegen Drogenschmuggel verstärken müsse. Außerdem bot er den beiden Nachbarstaaten an, sie von Strafzöllen auszunehmen, falls das Freihandelsabkommen Nafta neu verhandelt werde.

Bei den Unternehmen stand XL Group im Fokus. Dank einer 12,4 Milliarden Dollar schweren Übernahmeofferte des französischen Konkurrenten Axa, verbuchten die Aktien des Versicherers ein Plus von gut 30 Prozent. Axa-Titel brachen dagegen in Paris um fast zehn Prozent ein.

Verzögerungen bei der Übernahme von Qualcomm durch Broadcom setzten beiden Chip-Herstellern zu. Ihre Papiere verbilligten sich jeweils um ein knappes Prozent. Das US-Sicherheitsgremium CFIUS benötigt nach Angaben des US-Finanzministeriums mehr Zeit für die Prüfung des 117 Milliarden Dollar schweren Deals.

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