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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Positive Signale beim Zollstreits beflügeln die US-Börsen

Alle drei großen US-Indizes können am Donnertag zulegen. Die US-Inflationsdaten und neue Annäherungen zwischen China und den USA gaben Aufwind.

Der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China ist immer noch das beherrschende Thema im US-Handelssaal. Quelle: AP

New YorkSpekulationen auf eine Entspannung im chinesisch-amerikanischen Zollstreit haben am Donnerstag den Anlegern in New York neuen Mut gemacht. Vertreter der beiden größten Volkswirtschaften der Welt wollen sich im Handelsstreit wieder an den Verhandlungstisch setzen. Eine entsprechende Einladung zu neuen Gesprächen wurde in Peking begrüßt.

Zuletzt war am 22. und 23. August verhandelt worden. Zeit und Ort für die neuen Verhandlungen blieben allerdings zunächst unklar. Dennoch hebe die Entwicklung die Stimmung, sagte Peter Cardillo, Marktanalyst bei Spartan Capital Securities in New York. Zugute kam den Börsen auch eine Erholung im Technologiesektor nach den Abschlägen am Vortag.

Der Dow Jones schloss 0,6 Prozent höher auf 26.145 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,5 Prozent auf 2904 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 8013 Punkte.

Die US-Inflationsdaten fielen mit einem monatlichen Anstieg von 0,2 Prozent im August etwas niedriger als erwartet aus. „Zu einer Forcierung der Zinserwartungen dürften die Werte somit nicht führen“, erklärte Helaba-Analyst Patrick Boldt. Der mittelfristige Inflationsdruck sei dennoch nach oben gerichtet und in Anbetracht des stabilen Konjunkturausblicks seien weitere Zinserhöhungen gerechtfertigt.

Bei den Einzelwerten legten die Titel von Apple nach der Vorstellung der jüngsten iPhone-Generation 2,4 Prozent zu. Einige Analysten erhöhten ihre Kursziele. Am Mittwoch hatten die Aktien 1,2 Prozent verloren.

Auf Talfahrt gingen dagegen die Aktien von Kroger, die um knapp zehn Prozent einbrachen. Die Supermarktkette setzte im vergangenen Quartal (per 18. August) gut ein Prozent mehr um als vor Jahresfrist. Analysten hatten aber mit einem stärkeren Anstieg gerechnet.

Qualcomm-Aktien verteuerten sich um rund vier Prozent, nachdem der Chip-Hersteller angekündigt hatte, Anteilsscheine im Volumen von rund 16 Milliarden Dollar zurückkaufen zu wollen.

An den europäischen Aktienmärkten ging es dank der US-Einladung an China zu neuen Gesprächen über die Beilegung des Handelsstreits ebenfalls bergauf. Dax und EuroStoxx50 legten jeweils etwa 0,2 Prozent auf 12.055 und 3335 Punkte zu.

Die US-Kreditmärkte bewegten sich nach den Inflationsdaten kaum. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 1/32 auf 99-6/32. Die Rendite stieg auf 2,9682 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 1/32 auf 97-29/32 und rentierte mit 3,1071 Prozent.

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