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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Rekordjagd an der Wall Street geht weiter

Der Dow-Jones-Index hat am Freitag den vierten Tag in Folge ein Rekordhoch erklommen. Gründe waren die Schwäche des Dollar und ermutigende Firmenbilanzen. Hauptgesprächsthema war der Auftritt von Trump in Davos.

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Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs im Schlussquartal 2017 nur mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 statt der erwarteten drei Prozent. Quelle: dpa

New York Ein enttäuschendes US-Wirtschaftswachstum bringt die Wall Street nicht von ihrem Kurs ab. Unterstützt von der anhaltenden Schwäche des Dollar und ermutigenden Firmenbilanzen stieg der Standardwerte-Index Dow Jones am Freitag um 0,3 Prozent und markierte mit 26.466 Zählern den vierten Tag in Folge ein Rekordhoch. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, fiel dagegen erneut auf ein Drei-Jahres-Tief von 88,438 Zählern und verbesserte damit die Wettbewerbchancen der US-Firmen auf dem Weltmarkt.

Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs im Schlussquartal 2017 nur mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 statt der erwarteten drei Prozent. „Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die US-Konjunktur weiter boomt“, sagte Jacob Deppe, Chef-Händler des Online-Brokers Infinox.

Hauptgesprächsthema auf dem Börsenparkett war allerdings der Auftritt von Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Der US-Präsident warnte die Handelspartner seines Landes davor, „Raubtier-Praktiken“ anzuwenden. „Die Vereinigten Staaten werden nicht mehr wegschauen.“ Dies sei zwar eine "America first"-Rede gewesen, aber eine sehr gemäßigte und versöhnliche, urteilte Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.“

Bei den Unternehmen gehörte Intel zu den Favoriten. Die Aktien stiegen um 7,4 Prozent auf ein 17-Jahres-Hoch von 48,65 Dollar, nachdem der weltgrößte Chip-Hersteller einen überraschend starken Anstieg des Quartalsumsatzes bekanntgegeben hatte. Intel verlagere den Schwerpunkt auf das wachstumsstarke Geschäft mit Chips für Rechenzentren, schrieb Analyst John Pitzer von der Bank Credit Suisse. Er stufte die Titel auf „Outperform“ von „Neutral“ hoch.

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