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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Wall Street eröffnet freundlicher – Tech-Werte unter Druck

Dow Jones und S&P 500 starten im Plus – die Tesla- und Nivida-Aktien rutschen ab: Die beiden Konzerne stehen unter Beobachtung der Behörden.

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Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange. Quelle: dpa

Die abnehmende Furcht vor den Folgen der Corona-Variante Omikron hat US-Anleger zum Wochenstart zuversichtlicher gestimmt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg am Montag 1,3 Prozent auf 35.020 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 zog 0,4 Prozent auf 4555 Zähler an. Dagegen gab der Index der Technologiebörse Nasdaq in den ersten Handelsminuten 0,3 Prozent auf 15.035 Punkte nach.

„Die Anleger nutzen dies als Gelegenheit, um in Namen einzusteigen, mit denen sie vertraut sind, wie zum Beispiel die großen Blue-Chip-Werte und sie testen den Markt“, sagte Robert Pavlik, Portfolio-Manager bei Dakota Wealth Management. Gefragt waren vor allem Anteilsscheine von Banken und Energiekonzernen.

Aktien von Goldman Sachs sowie von Chevron zogen rund ein Prozent an. Dagegen trennten sich US-Anleger von Technologiefirmen wie etwa Microsoft, Google-Eigentümer Alphabet und Amazon.com.

Blick auf die Einzelwerte

Kohl’s: Die Aktie des Einzelhändlers legt um sechs Prozent zu. Der Investor Engine Capital drängt Kohl's zu einem Verkauf des Unternehmens oder einer Trennung seines E-Commerce-Geschäfts in Betracht zu ziehen.

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Standort erkennen

    Tesla: Aus den Depots der Anleger flogen auch Tesla-Papiere, die rund fünf Prozent abrutschten. Den Elektroautobauer setzte eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters unter Druck, demzufolge die US-Börsenaufsicht SEC eine Untersuchung eingeleitet hat. Die Behörde reagierte demnach auf einen Tipp, wonach Tesla in seiner Solarsparte jahrelang seine Aktionäre und die Öffentlichkeit nicht ordnungsgemäß über Feuergefahr bei defekten Photovoltaikanlagen informiert habe.

    Nivid: Nvidia-Aktien brachen rund sieben Prozent ein, nachdem die EU-Kartellbehörden die Untersuchung der geplanten Übernahme des britischen Chip-Entwicklers Arm vorübergehend auf Eis gelegt haben. Zunächst sollten weitere Informationen eingereicht werden. Auch die Aktien der Konkurrenten Qualcomm und Advanced Micro Devices gaben zum Handelsauftakt nach.

    Alibaba: Der in China ansässige E-Commerce-Riese konnte seine Aktien um 6,6 Prozent steigern, nachdem er ankündigte sein E-Commerce-Team neu zu organisieren und einen neuen Chief Financial Officer ernannt hatte.

    Lucid Group: Die Aktie des Elektrofahrzeugherstellers brach um 12,1 Prozent ein. Zuvor hatte die Lucid Group eine Vorladung der Securities and Exchange Commission erhalten. Lucid sagte, die Vorladung verlange Dokumente im Zusammenhang mit dem SPAC-Fusionsvertrag mit Churchill Capital Corp.

    GCP Applied Technologies: Der Hersteller von Spezialbauchemikalien stimmte der Übernahme durch das französische Bauunternehmen Saint-Gobain für 32 US-Dollar pro Aktie oder etwa 32 Milliarden US-Dollar zu. Die Aktien von GCP stiegen daraufhin um 14,7 Prozent.

    Electronic Arts: Der Videospielhersteller legte um einen Prozent zu. Citi hatte die Aktie zuvor von „neutral“ auf „Kaufen“ hochgestuft. Der jüngste Einbruch stelle eine Kaufgelegenheit dar.

    MicroStrategy: MicroStrategy brach um 8,1 Prozent ein, nachdem der Bitcoin-Preis am Wochenende gefallen war. Das Unternehmen für Business-Analytics-Softwares hält Bitcoin-Bestände in Milliardenhöhe.

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