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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Wall Street eröffnet schwächer

Der US-Präsident zeigt sich im Handelsstreit unzufrieden über die Gespräche mit China und schickt damit die Indizes vom Start weg auf Talfahrt.

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Der Handelsstreit zwischen den USA und China ist erneut das wichtigste Thema an der Wall Street. Quelle: Unkel

New York Zweifel an einem Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China haben die Wall Street am Mittwoch belastet. Auslöser waren kritische Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump zu den Verhandlungen mit den Chinesen. Trump signalisierte eine Kursänderung in den Gesprächen, da der bisherige Weg nicht erfolgversprechend sei.

Bereits am Dienstag hatte er sich unzufrieden mit dem Verlauf der Beratungen gezeigt. Dies sorgte für Verunsicherung an den US-Aktienmärkten, die zum Wochenbeginn noch erleichtert auf eine zwischen Regierungsvertretern beider Seiten erzielte Grundsatzvereinbarung in der Handelspolitik reagiert hatten.

Börsianer warteten zugleich auf die Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten Zinssitzung der Notenbank Fed, von der sie sich weitere Hinweise auf die künftige Geldpolitik erhofften. Marktökonom Peter Cardillo vom Wertpapierhändler Spartan Capital Securities äußerte die Erwartung, dass die Protokolle eher auf zügige Zinserhöhungen hindeuten dürften. "Die Kombination aus der Fed und den Handelssorgen wird heute für eine schwierige Sitzung sorgen", sagte er.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte in den ersten Minuten 0,6 Prozent schwächer mit 24.693 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 2711 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank ebenfalls um 0,5 Prozent auf 7343 Stellen.

Bei den Einzelwerten standen Target im Fokus, die 5,3 Prozent nachgaben. Der Einzelhändler steigerte seinen Quartalsgewinn nicht so deutlich wie erwartet. Tiffany-Aktien sprangen dagegen mehr als 15 Prozent in die Höhe. Der Edeljuwelier übertraf mit seinem Zwischenbericht die Erwartungen und kündigte einen milliardenschweren Aktienrückkauf an.

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