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Dow Jones, S&P 500, NasdaqWall Street nach US-Jobdaten fester

Der Kursverfall bei der New York Community Bank geht weiter. Auch der Index für Regionalbanken gibt nach.Reuters 01.02.2024 - 16:00 Uhr

Eine positive Überraschung bei den Konjunkturdaten hat den Ausverkauf an der Wall Street vorerst gestoppt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Donnerstag knapp im Plus bei 38.175 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,3 Prozent auf 4861 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,6 Prozent auf 15.254 Punkte.

Die Aussage des Chefs der US-Notenbank Fed, eine Zinssenkung im März sei angesichts der anhaltend hohen Inflation „nicht wahrscheinlich“, hatte die US-Börsen am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Diese Einschätzung könne sich allerdings „über Nacht“ ändern, sagte Thomas Hayes, Vorsitzender der Private-Equity-Gesellschaft Great Hill Capital. „Wir sehen beispielsweise, dass die wöchentlichen Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe immer höher ausfallen.“

Nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen fielen sie zuletzt mit 224.000 über den Analystenerwartungen aus. Die Währungshüter versuchen, mit hohen Zinsen die Inflation zu dämpfen und den heiß gelaufenen Arbeitsmarkt abzukühlen.

Bei den Einzelwerten standen neue Sorgen um die finanzielle Gesundheit der US-Regionalbanken im Rampenlicht. Die Papiere der New York Community Bank (NYCB) waren am Mittwoch um 37,6 Prozent abgestürzt, da das Geldinstitut seine Dividende um 70 Prozent gekürzt und einen überraschenden Verlust aufgrund umfangreicher Rückstellungen verbucht hatte.

Am heutigen Donnerstag rutschte die Aktien um weitere zehn Prozent ab. Der KBW Regional Banking Index fiel am Donnerstag um ein Prozent.

Blick auf weitere Einzelwerte

Qualcomm:  Die Aktie des Halbleiterherstellers verlor 4,2 Prozent, nachdem Citi die Aktie von „Kaufen“ auf „Neutral“ herabgestuft hatte. Während Qualcomm sowohl die Gewinn- als auch die Umsatzschätzungen für das vierte Quartal übertraf, zeigte sich Citi-Analyst Christopher Danely enttäuscht über die unter den Erwartungen liegende Prognose des Unternehmens für das laufende Quartal.

Nextracker: - Die Aktien des Solartechnologieunternehmens stiegen nach den starken Quartalsergebnissen und der Anhebung der Prognosen um 16,8 Prozent.

Barclays bekräftigte die Übergewichtung der Aktie. Die Bank of America wies ebenfalls auf die Stärke der Margenexpansion von Nexttracker hin und behielt ihre Kaufempfehlung für die Aktie.

Wolfspeed: Die Aktie des Halbleiterherstellers fiel um 3,3 Prozent, nachdem das Unternehmen am Mittwoch nachbörslich eine schwache Umsatzprognose abgegeben hatte. 

ChargePoint: Die Aktien des Unternehmens, das sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen spezialisiert hat, stiegen um 6,8 Prozent. Analysten der Investmentbank TD Cowen hatten ihr Kursziel angehoben und erklärt hatte, dass ChargePoint ein „potenzieller langfristiger Gewinner“ sein könnte, auch wenn das Unternehmen davon ausgeht, dass 2024 ein weiteres schwieriges Jahr sein wird.

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