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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Wall Street schließt im Plus - High-Tech-Werte gefragt

Der globale Handelskonflikt hat an der Wall Street erneut das Börsengeschehen bestimmt. Währenddessen konnten Tech-Unternehmen punkten.

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Der US-Handelsstreit bleibt der große Unsicherheitsfaktor. Quelle: UPI/laif

New York Beflügelt von Kursgewinnen bei den Hochtechnologiewerten haben die US-Börsen am Montag mit moderaten Kursgewinnen geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,2 Prozent höher auf 24.307 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 verbesserte sich um 0,3 Prozent auf 2726 Zähler.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte um 0,8 Prozent auf 7567 Punkte zu. Im frühen Geschäft an der Wall Street hatte noch der Handelsstreit der USA mit China und Europa sowie seinen Nachbarn Kanada und Mexiko die Stimmung vermiest.

Wegen des Unabhängigkeitsfeiertages am Mittwoch, den 4. Juli, wird die Handelswoche unterbrochen werden. Daher waren die Umsätze relativ mau, da viele Anleger dies für Kurzurlaube nutzen.

Bei den Einzelwerten gingen Tesla-Aktien auf Berg- und Talfahrt. Nach kräftigen Aufschlägen von mehr als fünf Prozent gaben die Scheine 2,3 Prozent nach. Der Elektroauto-Pionier hat es geschafft, 5000 Fahrzeuge des Hoffnungsträgers Model 3 binnen einer Woche zu bauen.

Zuletzt war fraglich gewesen, ob Tesla um seinen umtriebigen Chef Elon Musk überhaupt an die Marke heranreichen wird. Kurz vor Handelsbeginn teilte Tesla mit, bei der Produktion noch auf das Gaspedal zu drücken und bis Ende nächsten Monats 6000 Model-3-Autos zu fertigen.

Dell Technologies stiegen um über neun Prozent. Der US-Computerhersteller will die komplizierte Eigentümerstruktur vereinfachen.

Abgestraft wurden dagegen die Energiewerte. Der S&P-Energie-Index gab 1,5 Prozent nach. Grund waren die sinkenden Ölpreise, die durch eine höhere Förderung in Saudi-Arabien und Russland ausgelöst wurden. Chevron-Aktien ließen 1,7 Prozent Federn, Exxon 1,2 Prozent.

Die US-Industrie entwickelte im Juni überraschend mehr Schwung. Der Einkaufsmanager-Index stieg auf 60,2 Zähler nach 58,7 im Mai, wie aus einer am Montag veröffentlichten Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 58,4 Punkte gerechnet. Das Barometer signalisiert bei mehr als 50 Zählern Wachstum.

In Frankfurt war Anlegern zum Geburtstag des Dax nicht zum Feiern zumute. Der deutsche Leitindex, der vor 30 Jahren am 1. Juli 1988 erstmals berechnet wurde, verlor 0,6 Prozent auf 12.238 Punkte. Der EuroStoxx50 gab ebenfalls etwas mehr als ein halbes Prozent nach.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 780 Millionen Aktien den Besitzer. 1810 Werte legten zu, 1661 gaben nach und 149 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,76 Milliarden Aktien 1794 im Plus, 1159 im Minus und 198 unverändert.

Die US-Kreditmärkte bewegten sich kaum. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 4/32 auf 100-2/32. Die Rendite stieg auf 2,8674 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 3/32 auf 102-20/32 und rentierte mit 2,9906 Prozent.

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