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Edelmetalle Prozess um Vorwurf des schweren Betrugs bei Goldhändler PIM beginnt

Das Darmstädter Landgericht wirft Ex-Verantwortlichen des insolventen Goldhändlers Betrug vor. Im Oktober müsse sie sich vorm Gericht verantworten.

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Vor einem Jahr waren Geschäftsräume der PIM Gold GmbH durchsucht und Gold beschlagnahmt worden.

Zwei ehemalige Verantwortliche bei dem insolventen Goldhändler PIM müssen sich ab Oktober wegen des Vorwurfs des schweren Betrugs vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Der Prozess gegen die 49 und 52 Jahre alten Angeklagten ist für den 20. Oktober terminiert, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Verhandlungstermine seien zunächst bis in den April hinein geplant.

Vor einem Jahr waren Geschäftsräume der PIM Gold GmbH durchsucht und Gold beschlagnahmt worden. In der Folge meldete die Firma aus Heusenstamm im Kreis Offenbach Insolvenz an. Der Verdacht: Das Unternehmen verkaufte Gold-Investments an Kleinanleger. Zins-Zahlungen sollen nach einer Art Schneeballsystem über neu angeworbene Kundengelder ausgezahlt worden sein.

Nach Angaben des Insolvenzverwalters haben sich bislang rund 8000 Gläubiger gemeldet. Es geht um Forderungen in einer Höhe von rund 160 Millionen Euro. Der 49 Jahre alte Angeklagte sitzt nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Mehr: Sind niedrige Zinsen wirklich der Treiber der Goldpreis-Rally?

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