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Euro/Dollar Der Euro erholt sich leicht

Der angehobene US-Leitzins zog am Mittwoch auch den Euro in Mitleidenschaft. Nun hat sich die Gemeinschaftswährung etwas von den Verlusten erholt.

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Am Donnerstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1390 US-Dollar. Quelle: dpa

Frankfurt Der Euro hat sich am Donnerstag etwas von seinen Verlusten am Vorabend erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1390 US-Dollar und damit etwas mehr als am Mittwochabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1405 Dollar festgesetzt.

Am Mittwochabend war der Euro unter Druck geraten, nachdem die US-Notenbank Fed ihren Leitzins abermals angehoben hatte. Zwar war die Zinserhöhung an sich erwartet worden. Allerdings gab sich die Zentralbank für das kommende Jahr etwas zuversichtlicher, als dies viele Anleger erwartet hatten. Entsprechend reduzierte sie ihre Zinsprognosen nur leicht, was den Dollar steigen ließ.

In den Wochen vor der Entscheidung hatte US-Präsident Donald Trump massiven Druck aufgebaut, indem er die Notenbank für ihren Zinserhöhungskurs kritisierte. Fed-Chef Jerome Powell wies die Möglichkeit politischer Einflussnahme nach dem Zinsentscheid von sich. Politische Erwägungen spielten in der Festlegung des geldpolitischen Kurses keine Rolle, unterstrich Powell vor der Presse.

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