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Euro/Dollar Euro fällt unter Marke von 1,22 US-Dollar

Die Erholung des Dollars setzt den Euro unter Druck. Als eine Ursache für den Anstieg gilt die Entwicklung am Markt für Staatsanleihen aus den USA.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Kurs des Euro hat am Montag an die Kursverluste der vergangenen Woche angeknüpft und ist weiter gesunken. In der vergangenen Nacht fiel die Gemeinschaftswährung unter 1,22 US-Dollar und wurde am Morgen bei 1,2167 Dollar gehandelt. Dies ist der tiefste Stand seit den Weihnachtsfeiertagen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,2250 (Donnerstag: 1,2276) Dollar festgesetzt.

Am Markt wurde auf eine weitere Kurserholung des Dollar verwiesen, die den Euro im Gegenzug unter Druck setzte. Am Morgen konnte der Dollar zu allen wichtigen Währungen zulegen. Als eine Ursache für den Anstieg gilt die Entwicklung am Markt für Staatsanleihen aus den USA. Hier sind die Renditen zuletzt weiter gestiegen und erreichten den höchsten Stand seit dem vergangenen März.

Mittlerweile liegt die Rendite für zehnjährige US-Anleihen wieder deutlich über einem Prozent. Der Vize-Präsident der US-Notenbank Fed, Richard Clarida, hatte am Freitag deutlich gemacht, dass er wegen der Entwicklung der Renditen nicht besorgt sei. Clarida sagte darüber hinaus, dass er nicht mit einer Reduzierung der Anleihekäufe im Verlauf des Jahres rechne.

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