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Euro/Dollar Euro kostet erstmals seit September 2018 mehr als 1,17 Dollar

Die Gemeinschaftswährung baut die Gewinne der vergangenen Tage und Wochen aus. Anfang Juli hatte der Euro noch rund 1,12 Dollar gekostet.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: dpa

Der Euro-Kurs zieht zum Wochenstart weiter an und baut damit die Gewinne der vergangenen Tage und Wochen aus. Im frühen Handel stieg der Euro erstmals seit Herbst 2018 wieder über die Marke von 1,17 US-Dollar – in der Spitze kostete er bis zu 1,1725 Dollar. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1702 Dollar und lag damit aber noch immer deutlich über dem Niveau vom Ende der vergangenen Woche.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1608 (Donnerstag: 1,1569) Dollar festgesetzt. Der Euro konnte im Vergleich zum Dollar vor allem wegen der hohen Zahl von Neuinfektionen in den USA und der Sorge vor den Auswirkungen der Pandemie auf die US-Wirtschaft zulegen. Außerdem wurde der Dollar durch die weitere Eskalation des Konflikts zwischen China und den USA belastet.

Anfang Juli hatte der Euro noch rund 1,12 Dollar gekostet. Wegen des Corona-Crashs an den Finanzmärkten war die Gemeinschaftswährung sogar zeitweise unter die Marke von 1,07 Dollar gefallen. Denn: Zu Beginn der Corona-Krise war die US-Währung als sicherer Hafen von Anlegern stärker nachgefragt worden.

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