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Euro/Dollar Euro-Kurs leidet unter der Flucht in den Dollar

Devisenanleger bevorzugen aktuell den Dollar. Während die US-Währung zulegte, schwächte sich die europäische Gemeinschaftswährung erneut ab.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Kurs des Euros ist am Freitag erneut gesunken. Am Devisenmarkt zeigte sich am Morgen eine breitangelegte Dollar-Stärke, die den Euro im Gegenzug belastete. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,2101 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,2091 Dollar festgesetzt.

Am Morgen konnte der Dollar zu allen anderen wichtigen Währungen zulegen. Eine trübe Stimmung an den Finanzmärkten sorgte für eine stärkere Nachfrage nach der Weltreservewährung. Zuvor kam es erneut zu Kursverlusten an den Aktienmärkten in Asien, und auch an den europäischen Börsen werden zum Handelsauftakt neuerliche Verluste erwartet.

Seit Tagen zeigte sich an den Aktienmärkten eine Kurskorrektur, die bei vergleichsweise sicheren Anlagen für Auftrieb sorgte. Vor diesem Hintergrund steuert der Dollar auf die stärksten Gewinne auf Wochensicht seit Oktober zu. Im weiteren Handelsverlauf werden in der Euro-Zone und den USA noch zahlreiche Konjunkturdaten veröffentlicht, die dem Devisenhandel neue Impulse geben könnten.

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