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Euro/Dollar Euro-Kurs steigt etwas

An den Finanzmärkten herrscht kurz vor Jahresende Kauflaune. Das schwächt den Dollar, was dem Euro im Gegenzug Auftrieb verleiht.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Kurs des Euro ist am Dienstag leicht gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2236 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,2219 Dollar festgesetzt.

Wie bereits zum Wochenauftakt sprachen Marktbeobachter von einer Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug Auftrieb verlieh. Sie verwiesen auf eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten kurz vor dem Jahresende. Vor diesem Hintergrund sind Währungen wie der US-Dollar weniger gefragt, die als vergleichsweise sichere Anlagen gelten.

Als Ursache für die Kauflaune an den Finanzmärkten wurde eine Aufstockung des staatlichen Konjunkturpakets in den USA im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie genannt. Das US-Repräsentantenhaus hatte zuvor für eine Anhebung der Hilfszahlungen an Bürger gestimmt. In der Kongresskammer kam bei einer Abstimmung am Montag (Ortszeit) die nötige Zweidrittelmehrheit zustande, um die Direkthilfen von 600 auf 2000 Dollar pro Kopf anzuheben.

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