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Euro/Dollar Euro-Kurs weiter unter 1,20 US-Dollar

Die zurückhaltende Äußerung des US-Notenbankchefs zum jüngsten Anstieg der Kapitalmarktzinsen verleiht dem Dollar Rückenwind und setzt den Euro unter Druck.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Kurs des Euro hat am Freitag weiter unter der Marke von 1,20 US-Dollar notiert. Unter diese Schwelle war er am Donnerstagabend gefallen. Am Freitagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung im Tief 1,1952 Dollar und damit so wenig wie letztmalig Anfang Dezember. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch auf 1,2034 Dollar festgesetzt.

Unter Druck steht der Euro, weil der Dollar im Aufwind ist. Die amerikanische Währung erhielt am Donnerstagabend Rückenwind, nachdem sich US-Notenbankchef Jerome Powell sehr zurückhaltend zu dem jüngsten Anstieg der Kapitalmarktzinsen geäußert hatte.

Der Anstieg der Renditen ist Folge der sehr lockeren Finanzpolitik der neuen US-Regierung, die billionenschwere Konjunkturhilfen anstrebt. Der Dollar profitiert, weil der Zinsanstieg Kapital in die USA lockt.

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