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Euro/Dollar Euro leidet unter anhaltendem Asylstreit

Der Asylstreit innerhalb der Union hält an. Während der Euro darunter leidet, legt der Dollar gegenüber vielen Währungen ordentlich zu.

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Frankfurt Der Euro ist am Montag schwächer in die neue Woche gegangen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1650 US-Dollar und damit etwas weniger als am Freitag. Der amerikanische Dollar legte gegenüber vielen Währungen zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1658 US-Dollar festgelegt.

Belastet wird der Euro durch den anhaltenden Asylstreit zwischen CDU und CSU. Am heutigen Montag soll ein letzter Einigungsversuch stattfinden. Am Wochenende hatte CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer bereits seinen Rücktritt angekündigt, später aber erklärt, seine Entscheidung von einem Einlenken der CDU abhängig zu machen.

Mit Kursschwankungen hat der mexikanische Peso auf die Wahl des Links-Nationalisten Andres Manuel Lopez Obrador zum neuen Präsidenten reagiert. Konnte der Peso zunächst zulegen, stand er zuletzt gegenüber dem amerikanischen Dollar wieder unter Druck. Mit Lopez Obrador verbinden Anleger vor allem die Gefahr eines weiteren Streits mit den USA in den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen Nafta und womöglich steigender Haushaltsdefizite.

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