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Euro/Dollar Euro steigt auf höchsten Stand seit April 2018

Die Gemeinschaftswährung stieg in der Nacht und konnte die kurze Schwäche nach der Fed-Entscheidung wieder abschütteln. Ein Euro kostet aktuell 1,22 Dollar.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Euro hat am Donnerstag seinen jüngsten Höhenflug fortgesetzt und ist im asiatischen Handel auf den höchsten Stand seit April 2018 gestiegen. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung stieg in der Nacht zum Donnerstag auf 1,2235 Dollar und konnte damit die kurze Schwäche vom Mittwochabend nach der US-Notenbank-Entscheidung wieder abschütteln.

Die US-Notenbank Federal Reserve setzt ihre Krisenpolitik angesichts der weiter schwelenden Corona-Pandemie fort. Die Leitzinsen bleiben in der Nähe der Nulllinie, während weiter jeden Monat dreistellige Milliardenbeträge in die amerikanische Wirtschaft gepumpt werden. Die Fed werde all ihre Instrumente nutzen, um die Wirtschaft in dieser herausfordernden Zeit zu stützen, hieß es in einer Erklärung zum Zinsentscheid der Notenbank vom Mittwochabend.

Während der Leitzins in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent bleibt, sollen die milliardenschweren Anleihekäufe so lange fortgesetzt werden, bis „substanzielle Fortschritte“ in den Zielen der Fed erreicht sind. Auf diese Klarstellung hatten Beobachter gewartet. Der Euro sackte daraufhin bis auf fast 1,21 Dollar ab, nachdem er am Mittwoch im europäischen Handel gestützt auf positive EU-Konjunkturdaten seit über zweieinhalb Jahren wieder mehr als 1,22 Dollar gekostet hatte.

Im Jahresverlauf konnte der Euro seine Kursgewinne inzwischen auf rund zehn Cent ausbauen. Ende 2019 hatte der Euro noch rund 1,12 Dollar gekostet. Im Zuge des coronabedingten Crashs an den Finanzmärkten war der Euro im März bis fast auf 1,06 Dollar abgesackt, befindet sich aber seit Mitte Mai in einem starken Aufwärtstrend.

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