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Euro/Dollar Euro steigt auf höchsten Stand seit Mai 2018

Die europäische Gemeinschaftswährung nähert sich der Markte von 1,20 Dollar. Die veränderte Zielsetzung der US-Notenbank belastet den Dollar.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: dpa

Der Euro ist am Dienstag im frühen Handel auf den höchsten Stand seit Mai 2018 gestiegen und nähert sich der Marke von 1,20 Dollar. In der Spitze kletterte der Eurokurs bis auf 1,1997 Dollar. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1990 US-Dollar gehandelt. Damit setzt der Euro den Höhenflug der vergangenen Monate fort. Nachdem der Kurs im März – also zu Beginn der Coronakrise – bis auf 1,0636 Dollar gefallen war, geht es seit Mitte Mai stetig aufwärts.

In den vergangenen Tagen sorgte die veränderte geldpolitische Zielsetzung der US-Notenbank Fed für eine Dollar-Schwäche. Die am Donnerstag der Vorwoche verkündeten Neuerungen könnten längerfristig zu einer höheren Inflation in den USA führen, erwartet Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. Dies dürfte tendenziell den Dollar belasten. So verlor der Dollar zuletzt nicht nur im Vergleich zum Euro an Wert, sondern zum Beispiel auch zum japanischen Yen.

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