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Euro/Dollar Euro stoppt Kursverluste bei Dreimonatstief

Ein Inflationsschub in den USA hat dem US-Dollar zuletzt Auftrieb verliehen – und den Euro im Gegenzug belastet. Nun bleibt der Euro vorerst stabil – allerdings auf seinem Dreimonatstief.

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Der Euro hat am Mittwoch die kräftigen Kursverluste vom Vortag vorerst nicht fortgesetzt. Am frühen Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zeitweise bei 1,1772 US-Dollar gehandelt. Damit erreichte der Kurs zwar den tiefsten Stand seit Anfang April, ist aber seit dem Vorabend kaum noch gefallen.

Zuletzt wurde der Euro wieder etwas höher bei 1,1786 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag deutlich höher auf 1,1844 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag hatte ein Inflationsschub in den USA dem US-Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Im Juni war die Inflationsrate in der größten Volkswirtschaft der Welt überraschend stark auf 5,4 Prozent gestiegen. Die vergleichsweise hohe Inflation verstärkte den Druck auf die US-Notenbank Fed, mit dem Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik zu beginnen, was dem Dollar Auftrieb verlieh.

Kursgewinne gab es am Mittwochmorgen auch beim Neuseeland-Dollar, der zu allen wichtigen Währungen zulegen konnte. In der vergangenen Nacht hatte die neuseeländische Notenbank überraschend das Ende der Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft in diesem Monat angekündigt. Am Devisenmarkt wird der Schritt als Hinweis gewertet, dass es in Neuseeland noch in diesem Jahr eine Zinserhöhung geben könnte.

Mehr: Dax schließt in der Nähe seines Rekords – Vier Gründe für Zweifel an der Nachhaltigkeit der Rally

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