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Euro/Dollar Eurokurs fällt in Richtung 1,10 US-Dollar

Der Dollar kann am Dienstag seine jüngsten Kursverluste vorerst beenden. Experten sprechen von einer etwas größeren Risikobereitschaft der Anleger.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Euro hat am Dienstag an die Kursverluste vom Wochenbeginn angeknüpft und ist weiter in Richtung von 1,10 US-Dollar gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1013 Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Vorabend noch bei 1,1050 Dollar gestanden hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1034 Dollar festgesetzt.

Der Dollar konnte seine jüngsten Kursverluste vorerst beenden, während der Euro im Gegenzug unter Druck geriet. Marktbeobachter sprachen von einer etwas größeren Risikobereitschaft der Anleger nach besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China. Im März hatte sich die Stimmung in chinesischen Unternehmen viel stärker aufgehellt als erwartet.

Der japanische Yen, der von Investoren als sicherer Anlagehafen geschätzt wird, musste am Morgen zu allen wichtigen Währungen Kursverluste einstecken. Zu den Verlieren zählte erneut das britische Pfund. Die Anleger sind zunehmend besorgt über die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Großbritannien und die Folgen für die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas.

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