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Euro/Dollar Eurokurs legt weiter zu – Zeitweise über 1,08 US-Dollar

Das billionenschwere Konjunkturpaket in den USA gegen die Coronakrise lässt weiterhin auf sich warten. Das setzt die US-Währung unter Druck.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Euro hat am Dienstag an die Kursgewinne vom Wochenauftakt angeknüpft und weiter zugelegt. Erneut sorgte eine Dollar-Schwäche im Gegenzug für Auftrieb beim Euro. Im Zuge eines politischen Streits in Washington über ein US-Hilfsprogramm war die US-Währung unter Druck geraten. Außerdem belasten weitere Hilfsmaßnahmen der US-Notenbank für die US-Wirtschaft.

Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,0781 Dollar, nachdem sie am frühen Morgen zeitweise bis auf 1,0823 Dollar gestiegen war. Am Vorabend war der Euro noch etwa einen halben Cent tiefer gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0783 (Freitag: 1,0707) Dollar festgesetzt.

Das billionenschwere Konjunkturpaket in den USA gegen die Coronakrise lässt weiter auf sich warten. Bei einer erneuten Abstimmung im US-Senat kam abermals nicht die nötige Mehrheit zustande. Es blieb zunächst unklar, wie die Verhandlungen nun weiterlaufen. Zuvor hatte die US-Notenbank Fed angekündigt, im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise unbegrenzt Staatsanleihen und bestimmte mit Hypotheken besicherte Wertpapiere zu kaufen.

Im weiteren Handelsverlauf werden Konjunkturdaten stärker in den Fokus am Devisenmarkt rücken. Auf dem Programm stehen am Vormittag Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone. Bei dem Einkaufsmanagerindex des britischen Forschungsunternehmens Markit wird für März wegen der Coronakrise mit einem massiven Einbruch gerechnet.

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