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Euro/Dollar Eurokurs legt zu – US-Konjunkturpaket belastet den Dollar

Eine Dollar-Schwäche wegen der Einigung auf staatliches US-Konjunkturpaket im Kampf gegen die Corona-Krise hat am Mittwochmorgen den Euro gestützt.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Euro ist am Mittwoch gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,0822 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in der vergangenen Nacht noch unter 1,08 Dollar gelegen hatte. Eine Dollar-Schwäche wegen der Einigung auf staatliches US-Konjunkturpaket im Kampf gegen die Corona-Krise stützte den Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagabend auf 1,0843 (Montag: 1,0783) Dollar festgesetzt.

In den USA gab es eine Einigung auf ein Billionen-Dollar-Hilfspaket, nachdem dieses zuvor durch einen politischen Streit verzögert worden war. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg sollen die staatlichen Hilfsmaßnahmen zwei Billionen Dollar umfassen. Die Parteien haben sich auf einen Kompromiss verständigt, wie der führende Demokrat im Senat, Chuck Schumer, und der republikanische Mehrheitsführer, Mitch McConnell, in Washington vor Journalisten mitteilten.

Zu den Gewinnern am Devisenmarkt zählten auch die norwegische Krone und der australische Dollar. Für beide Länder spielt die Entwicklung der Rohstoffpreise eine wichtige Rolle. Die zahlreichen Hilfsprogramme im Kampf gegen die Virus-Krise dürften für eine Preiserholung an den Rohstoffmärkten führen.

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